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Höchstädt: Das war 2025 die Donaustadt beschäftigt

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Höchstädt: Was 2026 die Donaustadt erwartet

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    Auch für die Stadt Höchstädt geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Das Drohnenbild ist im vergangenen März entstanden und zeigt den Blick auf die Stadt.
    Auch für die Stadt Höchstädt geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Das Drohnenbild ist im vergangenen März entstanden und zeigt den Blick auf die Stadt. Foto: Dominik Bunk (Archivbild)

    2025 war das Jahr, in dem Höchstädts Grund- und Mittelschule fertig wurde. Seit dem Sommer erstrahlt sie in neuem Glanz. Davon profitieren rund 700 Schüler und 65 Lehrkräfte. Mit einem Budget von 24 Millionen Euro ist das Projekt hinsichtlich der Größe nur schwer zu übertreffen. Dafür hat die Straße Molberg etwas Aufmerksamkeit erlangt. Dieses aus der Sicht der Verwaltung wichtige Verbindungsstück wird komplett erneuert, inklusive neuem Belag, Bürgersteig und Leitungen. Laut Bürgermeister Stephan Karg ist auf der Baustelle in der Gasse, die neben dem Netto beginnt, bereits Halbzeit. Das sagte Karg beim Jahresrückblick der letzten Stadtratssitzung vor Weihnachten.

    Der Netto in Höchstädt zieht um

    Apropos Netto: Der Verbrauchermarkt zieht nächstes Jahr um. Wie ein Sprecher von Netto Marken-Discount bestätigt, wird die Filiale am Molberg „Mitte bis Ende“ 2026 geschlossen. „Der Standort zieht dafür in einen modernen Neubau in der Donauwörtherstraße 8.“ Kunden haben jedoch nichts zu befürchten, da ein nahtloser Übergang geplant sei. Leer bleibt es in der Immobilie am Molberg nicht. Wie Bürgermeister Karg informiert, sei wohl ein „Sonderpreisbaumarkt“ geplant. Genaueres wisse er nicht. Offenbar wird es kein klassischer Baumarkt mit einem kompletten Sortiment.

    Höchstädt an der Donau: Ampelanlage und Baustelle im Ortskern erwartet

    Gut möglich, dass Autofahrer, die wenige Meter weiter Richtung Innenstadt fahren, bald anhalten müssen. Im Frühjahr lässt die Verwaltung eine Ampel aufstellen. Sie wird für ein halbes Jahr getestet – ist das Fazit gut, soll sie bleiben. Das fügt sich in das Ziel mehrerer Parteien, die den Innenstadtverkehr ausbremsen möchten. Er soll sich auf den zügigeren Lückenschluss entlang der Firma Grünbeck verlagern. Helfen dürfte auch der Umbau der Ortseinfahrt im Osten Höchstädts (erste Jahreshälfte 2026) – wenn dann B16-Fahrer, die aus Blindheim kommen, künftig links abbiegen müssen, um in die Innenstadt zu gelangen.

    Der Bahnübergang an der Oberglauheimer Straße bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Bauzäune verhindern die Durchfahrt. Trotzdem bewegt sich die Schranke mit jedem Zug fleißig hoch und runter. Wie es weitergeht, wissen die Behörden bisher nicht. Das teilte eine Bahn-Sprecherin Ende November unserer Redaktion mit. Man sei in Absprache mit dem Bauamt in Krumbach. Bemühungen, den Wunsch der Stadt zu erfüllen, sind nicht signalisiert worden: „Eine Herabstufung des Verkehrsweges zu einem Fuß- und Radweg ist bislang nicht vorgesehen.“ Bürgermeister Karg hätte sich gewünscht, dass immerhin Autos und Fußgänger über die Gleise kommen.

    Im Zentrum haben es viele Bürgerinnen und Bürger schon gesehen: Am alten Rathaus ist jetzt eine Baustelle. Die Stadt reißt das Gebäude dahinter ab und baut dafür einen Gebäudekomplex mit einem Café und Büros. Die Baustelle dürfte den Ortskern 2026 prägen.

    Bereits jetzt sieben Listen für die Stadtratswahl am 8. März

    Am 8. März könnte Bewegung in den Stadtrat kommen. Wenn die Bürgerinnen und Bürger zur Kommunalwahl gehen, erwartet sie in der Wahlkabine eine ellenlange Liste. Bereits jetzt wurden sieben Listen à 20 Personen für den Stadtrat veröffentlicht: von den Freien Wählern, der CSU, von „Pro Höchstädt“, von der „Wählergemeinschaft Oberglauheim“, von der Gruppe „Junges Höchstädt“ (im Team der FW) und von der Jungen Union (im Team der CSU). Auch das „Höchstädter Forum - Senioren aktiv“ tritt mit eigener Liste an. Hinzukommen die Listen der SPD und der weiteren Ortsteile. Doch am wichtigsten Stuhl ändert sich mit der Wahl nichts: dem des Bürgermeisters. Stephan Karg (CSU) hat sein Amt erst im März 2024 angetreten.

    Ansonsten dürfen sich Kinder auf den inklusiven Spielplatz freuen, der am Schloss bis zum Sommer gebaut sein soll. Er soll zum Beispiel mit einer großen Rutsche und einer Murmelbahn versehen werden.

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