Höchstädt: So löste Höchstädt seine Platz-Probleme im Kindergarten
Höchstädt
So löste Höchstädt seine Platz-Probleme im Kindergarten
Vor 30 Jahren wurde der Kindergarten Adolph Kolping eröffnet. Die ersten Stunden hat dort auch der heutige Abgeordnete Manuel Knoll erlebt. So wird das Jubiläum gefeiert.
Seit 30 Jahren gibt es den Kindergarten Adolph Kolping in Höchstädt. Im Hintergrund ist das ursprüngliche Gebäude zu sehen, im Vordergrund der im Jahr 2023 eröffnete Anbau. 109 Jungs und Mädchen werden dort gegenwärtig betreut.Foto: Kindergarten
Manuel Knoll zählte zu den Kindern der ersten Stunde, die vor 30 Jahren den Adolph-Kolping-Kindergarten in Höchstädt bezogen haben. „Wir hatten richtig Spaß in der Bauecke“, erinnert sich der heutige Landtagsabgeordnete und zählt Namen von damaligen Spielgefährten auf. Knoll verbrachte nach dem Besuch von Don Bosco sein letztes Kindergartenjahr in dem Neubau. „Das war ein klasse Kindergarten und eine schöne Zeit bei Elfi Dabrowski“, sagt der 35-Jährige. Der Namen der langjährigen Leiterin fällt immer wieder, wenn vom Adolph-Kolping-Kindergarten gesprochen wird.
Manuel Knoll (links) zählte zu den ersten Kindern, die den neuen Kindergarten Adolph Kolping besuchten. In der Spielecke ist der heutige Abgeordnete mit (von links) Daniel Ballis, Benedikt Veh und Jochen Schaller zu sehen.Foto: Kindergarten
Heute leitet Tanja Weißenburger die Einrichtung, die ebenso wie der Don-Bosco-Kindergarten von der Katholischen Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt betrieben wird. 2023 hat die Stadt Höchstädt, die für die Gebäude zuständig ist, einen Anbau errichtet. 109 Jungs und Mädchen werden, wie Weißenburger erläutert, in vier Kindergarten-Gruppen und einer Krippen-Gruppe betreut. 27 Mitarbeitende kümmern sich bei Adolph Kolping um das Wohl der Kinder. Auch Buben und Mädchen mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Inklusionskinder) werden betreut, manche Gruppen arbeiten nach den Leitgedanken von Maria Montessori, informiert die Leiterin.
Der Anbau des Kindergartens Adolph Kolping, der 2023 in Betrieb ging, wurde im Sommer 2025 bei den Architektouren präsentiert.Foto: Berthold Veh
Der ehemalige Kirchenpfleger Karlheinz Schmitt erinnert auf Anfrage, warum der Neubau des Adolph-Kolping-Kindergartens nötig wurde. „Der Don-Bosco-Kindergarten platzte aus allen Nähten, er war doppelt belegt, vormittags und nachmittags“, erläutert Schmitt. Viele Kinder aus Blindheim, das jetzt einen eigenen Kindergarten hat, waren damals noch in Höchstädt untergebracht. Heute macht sich auch in der Adolph-Kolping-Kindertagesstätte bemerkbar, dass die Geburtenzahlen zurückgehen, so Weißenburger. „Wir haben noch freie Plätze für das neue Kindergartenjahr“, sagt die Leiterin. Die Gruppen seien kleiner geworden, das biete pädagogische Vorteile.
Am Sonntag wird ab 14 Uhr in Höchstädt gefeiert
Das 30-jährige Bestehen der Kita wird am Sonntag, 14. Juni, um 14 Uhr gefeiert. Bürgermeister Stephan Karg wird die Gäste begrüßen, Stadtpfarrer Daniel Ertl und Pfarrer Wolfram A. Schrimpf werden den Kindergarten segnen. Von 14.45 bis gegen 17 Uhr sind Gartenspiele angesagt. Bullriding, Kinderschminken und ein Kasperltheater stehen auf dem Programm. Eine Tombola wurde organisiert.
„Er geht von Tag eins an gerne in diesen Kindergarten“
Johanna Hoffmann zählt zu den Müttern, die sich bereits richtig aufs Fest freuen. Sie hat einst selbst ab dem Alter von drei Jahren „eine schöne Zeit“ bei Birgit Ziegler im Adolph-Kolping-Kindergarten verbracht. Jetzt bringt Hoffmann täglich ihren Sohn Elias dorthin, zur selben Erzieherin. „Er geht von Tag eins an gerne in diesen Kindergarten“, sagt Hoffmann. Das Personal sei „super nett“.
Diskutieren Sie mit
XXX 0 Kommentare
hier kommen komentare rein
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren