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Josef Sing: 70 Jahre Mesnerdienst in Schwennenbach – vom Aushilfsjob zur Lebensaufgabe

Höchstädt-Schwennenbach

Er ist Mesner, seit er 14 ist: Josef Sing feiert 70-jähriges Dienstjubiläum

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    Josef Sing ist seit 70 Jahren Mesner in der Schwennenbacher Pfarrkirche. Der 84-Jährige hat schon sein Leben lang eine enge Verbindung zur Kirche.
    Josef Sing ist seit 70 Jahren Mesner in der Schwennenbacher Pfarrkirche. Der 84-Jährige hat schon sein Leben lang eine enge Verbindung zur Kirche. Foto: Lioba Reiter

    Der Schwennenbacher Josef Sing hat schon sein Leben lang eine enge Verbindung mit der Kirche. Bereits in der zweiten Klasse wurde er zum Ministranten, später zum Oberministranten. Nun feiert er 70-jähriges Mesner-Jubiläum und ist damit einer der dienstältesten Mesner im Bistum Augsburg. 2021, wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag, bekam er zu diesem Anlass auch das silberne Ulrichskreuz verliehen. Begonnen hat Sings Karriere 1955, als in Schwennenbach ein Mesner für die Pfarrkirche Maria Immaculata gesucht wurde. Damals war er gerade einmal 14 Jahre alt. Zunächst hätte er „nur aushelfen“ sollen. Schnell wurde daraus eine Lebensaufgabe. „Es hat sich einfach ein Jahr ans nächste gereiht“, erzählt der 84-Jährige. Weil er nicht in den Urlaub fahre, gehe seine Zeit als Kirchendiener einfach immer nahtlos weiter. Als Landwirt sei er „sowieso immer da gewesen“.

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