Mit einem bunten Straßenfest feierte die Stadt Lauingen den „Tag der Städtebauförderung“. Schauplatz war die Schwanenstraße – ein gelungenes Beispiel für eine altstadtgerechte Sanierung. „Wir wollen Städtebauförderung erlebbar machen, niedrigschwellig, informativ und zum Mitfeiern“, erklärte Lauingens Bürgermeisterin Katja Müller laut einer Pressemitteilung bei der offiziellen Einweihung, die sie gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrates vornahm. Insgesamt wurden rund 700.000 Euro in die Umgestaltung investiert, 80 Prozent stammen aus dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ von Bund und Freistaat. Die Rathauschefin dankte der städtischen Bauverwaltung sowie dem Quartiersbüro der Sozialen Stadt unter Leitung von Madeleine Kaufmann für die Organisation des Straßenfestes.
Beim Rahmenprogramm sorgten die rund 20 Singkinder unter Leitung von Natalie Sahakyan und Miriam Müller für musikalische Unterhaltung, außerdem stand das Spielmobil des Kreisjugendrings mit Kinderschminken und Ballonkunst bereit, dazu eine Fotobox für Selfies und auch für das leibliche Wohl war gesorgt.
Das Fest kam auch bei Anwohnerinnen und Anwohnern der Schwanenstraße gut an. Die neue Aufenthaltsqualität, gerade auch für Kinder, wird als sehr gelungen empfunden und Lob gab es zudem für die Zusammenarbeit während der Bauphase. So heißt es in der Pressemitteilung. Großes Interesse galt den aktuellen Projekten der Stadtsanierung. An Infotafeln informierte die Bauverwaltung des Rathauses zu laufenden und geplanten Maßnahmen – darunter dem Umbau des ehemaligen Gasthofs „Pflug“ in der Schwanenstraße zu neun Wohneinheiten sowie die Umnutzung der benachbarten Brauerei zu Wohnraum in zentraler Lage. Bei der neuen Ideen-Box konnten Bürgerinnen und Bürger eigene Vorschläge für die weitere Entwicklung der Altstadt einbringen. (AZ)
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren