Die Kräfte der Verkehrspolizei Donauwörth und der Kollegen aus Augsburg haben kürzlich Schwerpunktkontrollen von Motorradfahrern durchgeführt. Die Beamten begründen ihre Kontrolle mit den schweren Folgen, die bei Unfällen mit dem Motorrad für die Fahrer entstehen können. Beispielsweise führten Einsatzkräfte der Verkehrspolizei Donauwörth Anfang August Verkehrskontrollen durch. Im Rahmen der Kontrollen wurden rund nach Polizeiangaben 20 Motorradfahrer kontrolliert. „Die Polizei konnte hierbei eine erfreuliche Bilanz ziehen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Keiner der kontrollierten Fahrer habe gegen verkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen.
Polizeikontrolle: Bei Ziertheim mit 162 km/h unterwegs
Anders sah es aber bei anderen Verkehrsteilnehmern aus: Denn die Kontrollen wurden durch stationäre Geschwindigkeitsmessungen aller Verkehrsteilnehmer begleitet. Am Samstag, 2. August, kontrollierte die Polizei an der Bundesstraße B16, Höhe Rain am Lech. Insgesamt waren beinahe 70 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Trauriger Spitzenwert stellte ein Autofahrer mit 169 km/h, bei erlaubten 100 km/h, dar. Am nächsten Tag kontrollierte die Polizei an der Kreisstraße DLG 35, Höhe Ziertheim. Insgesamt beanstandeten die Einsatzkräfte rund 30 Verkehrsteilnehmer. Trauriger Spitzenwert: Ein Autofahrer mit 162 km/h bei erlaubten 100 km/h.
Polizei appelliert an gegenseitiges Miteinander im Straßenverkehr
Im Rahmen der Kontrollen berieten die Polizisten nach eigenen Angaben sowohl Motorradfahrer als auch Autofahrer zur Sicherheit im Straßenverkehr. Motorradfahrer werden aufgrund ihrer schmalen Silhouette und ihrer Geschwindigkeit oftmals leicht übersehen oder falsch eingeschätzt. Für eine sichere Motorradsaison können alle Verkehrsteilnehmer sorgen – nicht nur Motorradfahrer! Damit alle Verkehrsteilnehmer sicher am Ziel ankommen, hat die Polizei folgende Hinweise: Autofahrer sollten die Geschwindigkeit von Motorrädern nicht unterschätzen. Diese ist oft schwer einschätzbar. „Achten Sie auf den Schulterblick und denken Sie an den toten Winkel“, mahnt die Polizei. „Seien Sie besonders im Bereich von Einmündungen und Kreuzungen aufmerksam, aber auch beim Spurwechsel, Überholen oder Wenden.“ Blinken solle man auch rechtzeitig vor Abbiegevorgängen. „Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr.“ (AZ)
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