In unserer Artikelserie geht es heute um Schwester Theresia Haselmayr, die das Bildungs- und Fürsorgewesen in Bayern nachhaltig geprägt hat. Geboren 1808 als Clara Barbara Haselmayr, Tochter des Pflästerermeisters Xaver und Katharina Haselmayr, wuchs das Mädchen in bescheidenen Verhältnissen auf. 1829 trat Haselmayr in den Franziskanerinnenorden ein und nahm den Namen Theresia an – als Zeichen ihrer Dankbarkeit gegenüber Königin Therese von Bayern, die maßgeblich zur Wiedereröffnung des Dillinger Klosters beitrug. Sr. Theresia erwies sich als mutige Vordenkerin in einer Zeit, in der Mädchenbildung kaum Priorität hatte. Nach ihrer Lehrerausbildung bei den Englischen Fräulein in Günzburg legte sie den Grundstein für eine zukunftsweisende Bildungsarbeit.
Dillingen
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