„Ein kühler Abend im Bachtal, drinnen Wärme und konzentrierte Aufmerksamkeit: Rund 40 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung der CSU und ihrer Jugendorganisation zu einem Infoabend rund um moderne Holzheizungen“, teilt JU-Mitglied Daniel Uhl in einer Pressemitteilung mit. „Das Thema bewegt – und entsprechend rege entwickelte sich die Diskussion nach dem Fachvortrag“.
Eingeladen hatten Christoph Mettel, der kürzlich wiedergewählte Bürgermeister von Haunsheim, sowie der Junge Union-Kreisverband mit Daniel Uhl.
Mettel, der selbst als „passionierter Waldbesitzer“ gilt, brachte dabei persönliche Erfahrungen ein. Er schilderte, wie er in seinem eigenen Zuhause auf eine ökologische Heiztechnik setze und welche Vorteile er in der Nutzung regionaler Ressourcen sehe. Gerade im ländlichen Raum spiele der verantwortungsvolle Umgang mit dem eigenen Wald und nachhaltiger Energie eine wichtige Rolle, betonte er.
Haunsheimer tauschen sich über Holzheizungen aus
Den zentralen Fachvortrag des Abends hielt Paul Karmann des Heiztechnikherstellers „HDG Bavaria“. Er erläuterte die technischen Entwicklungen moderner Holzheizungen, ging auf Wirkungsgrade, Emissionswerte und gesetzliche Rahmenbedingungen ein und stellte verschiedene Systemlösungen vor. Unterstützt und ergänzt wurde er von Ofenbauer Matthias Buhl sowie Kevin Gerlach, dem zuständigen Bezirkskaminkehrer für Haunsheim. Während Karmann die übergeordneten technischen Zusammenhänge erklärte, brachten Buhl und Gerlach ihre praktische Erfahrung aus dem Alltag ein – sei es bei Fragen zur richtigen Dimensionierung einer Anlage, zur sauberen Verbrennung oder zu Prüf- und Wartungsintervallen.
Fachleute beantworten Heizfragen in Haunsheim
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Fragerunde. Themen wie Feinstaubemissionen, Fördermöglichkeiten und die Kombination von Holzheizungen mit anderen Energiesystemen wurden intensiv diskutiert. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, konkrete Situationen aus dem eigenen Haushalt zu schildern – und erhielten umgehend Antworten von den Fachleuten vor Ort.
Gerade diese Mischung aus Theorie und Praxiswissen habe den Abend bereichert. „Es ist gut, wenn man direkt mit Experten sprechen kann, die die Anlagen täglich planen, einbauen oder prüfen“, war aus dem Publikum zu hören. Nach mehreren Stunden Austausch endete die Veranstaltung vor sogenannten Vorführwägen im Freien bei passendem Lagerfeuer, wie es in der Mitteilung weiter heißt. (AZ)
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