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18-Jähriger ertrinkt in Donauwörth in der Donau: Freund wegen unterlassener Hilfeleistung vor Gericht

Donauwörth/Nördlingen

Zugedröhnt mit Drogen an der Donau: Warum ein junger Mann keine Hilfe für ertrinkenden Freund holte

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    An der Stelle, an der ein 18-Jähriger im August 2025 in die Donau stürzte und ertrank, legten Angehörige und Freunde Blumen nieder. Nun wurde sein Kumpel verurteilt.
    An der Stelle, an der ein 18-Jähriger im August 2025 in die Donau stürzte und ertrank, legten Angehörige und Freunde Blumen nieder. Nun wurde sein Kumpel verurteilt. Foto: Wolfgang Widemann (Archivbild)

    Dieser erschütternde Fall bewegte die Menschen in der Region im Sommer 2025: Zwei junge Männer konsumierten in Donauwörth Rauschgift, einer von ihnen stürzte in die Donau und ertrank. Sein Kumpel bekam zwar mit, dass der 18-Jährige in den Fluss gefallen war, unternahm aber nichts weiter und ging nach Hause. Damit kam zu dem Unglück auch noch eine Straftat hinzu. Die Polizei leitete gegen den gleichaltrigen Kumpel ein Verfahren wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung ein. Gut sieben Monate später sitzt der inzwischen 19-Jährige im Saal des Amtsgerichts Nördlingen. Von Christoph Kern, dem Vorsitzenden des Jugendschöffengerichts, muss sich der Angeklagte harte Worte anhören.

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