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Auf der ganzen Donautalstrecke elektrisch gefahren

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Auf der ganzen Donautalstrecke elektrisch gefahren

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    Die E 19 01 unterfährt mit ihrem Zug am 29. November 1953 die alte Brücke bei der Neudegger Siedlung. Diese Bauserie war als stärkere Variante der E 18 gedacht. Von ihr gab es nur vier Exemplare. Foto: Helmuth Maier, privat
    Die E 19 01 unterfährt mit ihrem Zug am 29. November 1953 die alte Brücke bei der Neudegger Siedlung. Diese Bauserie war als stärkere Variante der E 18 gedacht. Von ihr gab es nur vier Exemplare. Foto: Helmuth Maier, privat Foto: Helmuth Maier, privat

    Seinerzeit fiel die Entscheidung für einen Betrieb mit Einphasen-Wechselstrom von 15 000 Volt Spannung und einer Frequenz von 16 2/3 (heute 16,7) Hertz. Dieses System war beispielgebend auch für die Schweiz, Schweden, Norwegen und Österreich. Im Königreich Bayern wurden die ersten Bahnstrecken mit dieser Stromspannung im Raum Garmisch-Partenkirchen 1912/13 eröffnet. Den weiteren Elektrifizierungsarbeiten gebot der Erste Weltkrieg Einhalt. Zum 1. April 1920 hörten die Staatsbahnen auf zu bestehen und die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft hatte nun das Sagen. Ab dem 23. Februar 1925 konnte dann zwischen Garmisch-Partenkirchen und München elektrisch gefahren werden. Augsburg erreichte der Fahrdraht zum 15. Mai 1931. Von hier aus wurde die Elektrifizierung nicht nur in Richtung Ulm-Stuttgart, sondern auch in Richtung Nürnberg vorangetrieben.

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