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Donauwörth: Demo in Donauwörth gegen die Corona-Maßnahmen

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Demo in Donauwörth gegen die Corona-Maßnahmen

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    Mit zahlreichen Transparenten und von lauter Musik begleitet zogen am Freitagabend etwa 50 Personen durch die Donauwörther Innenstadt.
    Mit zahlreichen Transparenten und von lauter Musik begleitet zogen am Freitagabend etwa 50 Personen durch die Donauwörther Innenstadt. Foto: Fabian Kapfer

    Mit zahlreichen Transparenten und von lauter Musik begleitet sind am Freitagabend zumwiederholten Male etwa 50 Personen durch die Donauwörther Innenstadt gezogen. Bei dieser „Anti-Corona-Demo“, die im Vorfeld angemeldet wurde, liefen die Teilnehmer ab 18 Uhr eine Runde vom Ried ausgehend durch die Reichstraße. Die Organisatoren erinnerten zu Beginn an die vorgeschriebene Maskenpflicht und Abstandsregelungen, der Großteil hielt sich auch daran.

    Bereits seit einigen Wochen treffen sich Menschen in der Großen Kreisstadt, um ihren Unmut über die aktuelle Situation kund zu tun. Aus einem großen Lautsprecher tönen immer wieder Ansagen, die vor einer Corona-Schutzimpfung warnen. Tanja Mateja, die an der Organisation beteiligt ist, erklärt: „Das Gesamtbild passt für uns nicht. Ich bin kein Querdenker. Aber ich hinterfrage das, was gerade passiert, sehr kritisch. Es soll eine freie Entscheidung sein, ob sich jemand Testen oder Impfen lassen möchte.“

    Corona-Demo in Donauwörth fing als kleiner Spaziergang an

    Deswegen wolle sie mit den anderen Menschen „Gesicht zeigen.“ Angefangen habe die Demo noch als kleiner Spaziergang mit wenigen Personen, seit vier Wochen sei es als öffentliche Versammlung angemeldet. Grund dafür sei, dass immer mehr Leute dazukämen, sagt die Organisatorin.

    Der Kritik an der wöchentlichen Demonstration in Donauwörth entgegnet Mateja: „Ich weiß, dass wir nicht nur Befürworter haben. Aber die Toleranz in Deutschland sollte da sein, auch die Meinung anderer zu akzeptieren.“ Sie setze sich vor allem auch für ihre Tochter ein, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm. Die Corona-Schnelltests möchte Mateja ihr und den anderen Kindern nicht zumuten – das stehe schlichtweg „in keinem Verhältnis“, sagt sie.

    Deswegen sei ein Ziel, auch in den Dörfern zu demonstrieren. „Wir wollen zusätzlich zur Demo in Donauwörth auch in den kleineren Ortschaften auf diese Missstände aufmerksam machen“, kündigt die Organisatorin an.

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