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Landkreis Donau-Ries: Coronavirus: Die meisten Fälle im Landkreis verlaufen eher mild

Landkreis Donau-Ries

Coronavirus: Die meisten Fälle im Landkreis verlaufen eher mild

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    Im Landkreis Donau-Ries gibt es mittlerweile 253 bestätigte Corona-Erkrankte.
    Im Landkreis Donau-Ries gibt es mittlerweile 253 bestätigte Corona-Erkrankte. Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

    Im Landkreis Donau-Ries gibt es mittlerweile 253 bestätigte Corona-Erkrankte. Das teilt das das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries mit. Die Behörde betont aber auch, dass die Zahl der mild verlaufenden Fälle deutlich höher sei als die der schweren Verläufe.

    Die Anzahl der bestätigten infizierten Gestorbenen habe sich jedoch auf insgesamt zwölf Personen erhöht. Zuletzt seien also zwei neue Todesfälle dazugekommen. Die Personen seien im Krankenhaus Donauwörth gestorben. Eine Person davon war im Seniorenheim in Harburg untergebracht.

    Großteil der der Betroffenen am gKU wird demnächst wieder arbeiten

    Im gemeinsamen Kommunalunternehmen Kliniken und Seniorenheime (gKU) sind seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie aktuell insgesamt 17 Beschäftigte auf das Virus positiv getestet worden. Der Krankheitsverlauf sei bei allen mit geringen Symptomen verbunden, eine stationäre Behandlung sei bei keinem angezeigt. Der Großteil der Betroffenen werde in Kürze genesen sein und den Dienst am gKU wieder aufnehmen können.

    In Betracht der hohen Anzahl von Beschäftigten am gKU und den vielen Tests könne von einer geringen Anzahl von Infizierten gesprochen werden, heißt es vom Landratsamt: „Vom gKU wird alles unternommen, damit von den infizierten Personen keine weiteren Mitarbeiter und Patienten angesteckt werden.“

    Mittlerweile drei Koordinierungsstellen am Landratsamt Donau-Ries

    Zur Bewältigung der Corona-Krise und Koordinierung der zahlreichen Hilfsangebote mit den entsprechenden Bedarfsnachfragen hat das Landratsamt zwischenzeitlich drei Koordinierungsstellen eingerichtet. Hier ein Überblick:

    • Firmen, Organisationen oder Private die Schutzausstattung spenden möchten, richten diese Informationen an das Regionalmanagement unter 0906/74-338 oder per Mail an coronahilfe@lra-donau-ries.de.
    • Um genügend Erntehelfer zu finden, wurde jetzt die Aktion „Das Land hilft“ gegründet. Hier können Menschen, die gerade in ihren Berufen freigestellt oder arbeitslos sind, Schüler, Studenten oder Rentner sich anmelden und sich als Erntehelfer engagieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Einweisung erfolge entsprechend der Tätigkeiten. Für ausreichend Schutz vor Infektionen sei gesorgt. Der Arbeitslohn ist je nach Landwirt und Aufgabenbereich unterschiedlich. Nähere Informationen sind unter www.wirtschaft-donauries.bayern/donaurieshilft zu finden.
    • Erledigungen wie Einkaufen, Medikamentenabholungen oder mit dem Hund Gassi gehen sind für manche Menschen zum Problemfall geworden. In vielen Städten und Gemeinden haben sich daher kommunale oder ehrenamtliche Initiativen gegründet, die dieses Problem aufgreifen. Eine landkreisweite Sammlung und Bündelung dieser Initiativen und eine Gesamtdarstellung mit Angabe von Kontaktdaten und Ansprechpartnern soll die Vernetzung der Hilfesuchenden und der Hilfebietenden erleichtern. Bedürftige können sich daher nun über das Regionalportal oder die Bürgerhotline des Landkreises informieren und die Kontaktdaten der jeweiligen Unterstützungsstelle erfragen. Das Unterstützungsnetzwerk Donau-Ries ist auf dem Regionalportal unter www.donauries.bayern/coronahilfe zu finden.

    Bürgerhotline ist auch über die Osterfeiertage erreichbar

    Gesteuert wird das Unterstützungsnetzwerk über die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement in der Stabsstelle für Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit, an die man sich unter der Mail-Adresse ehrenamt@lra-donau-ries.de oder der Telefonnummer 0906/74-143 wenden kann. Hinsichtlich der Erreichbarkeit der Bürger-Hotline über die Osterfeiertage informiert die Kreisbehörde, dass bis einschließlich Ostermontag, 13. April, die Kollegen der Psychosozialen Notfallversorgung von 13 bis 16 Uhr unter der gewohnten Telefonnummer 0906/74-443 tätig sind. Ab Dienstag, 14. April, wird die Bürger-Hotline werktags wieder von 8 bis 18 Uhr und an den Wochenenden von 13 bis 16 Uhr erreichbar sein.

    14 Personen verstoßen gegen die Ausgangsbeschränkungen

    Das Polizeipräsidium Schwaben Nord vermeldet derweil dass zwischen Mittwoch, 6 Uhr, und Donnerstag, 6 Uhr, bei den Überwachungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vorläufigen Ausgangsbeschränkung 14 Personen aus dem Donau-Ries-Kreis beanstandet werden mussten, die die geltenden Verordnungen missachtet hatten. (pm)

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