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Neujahrsempfang: Dietz: Gemeinde steht finanziell glänzend da

Neujahrsempfang

Dietz: Gemeinde steht finanziell glänzend da

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    Neujahrsempfang in Genderkingen: (Von links) Zweiter Bürgermeister Bernhard Schellenberger, Pfarrer Paul Großmann und Bürgermeister Roland Dietz mit Gattin Renate.
    Neujahrsempfang in Genderkingen: (Von links) Zweiter Bürgermeister Bernhard Schellenberger, Pfarrer Paul Großmann und Bürgermeister Roland Dietz mit Gattin Renate. Foto: Foto: privat

    Genderkingen In festlichem Rahmen hat Genderkingens Bürgermeister Roland Dietz im Bürgerhaussaal ehrenamtlich tätige Verantwortliche beim Neujahrsempfang begrüßt. Bevor das Gemeindeoberhaupt sprach, wandte sich traditionell Pfarrer Paul Großmann an die Versammelten. Die musikalische Umrahmung der Feierstunde besorgten Teresa Kiss und Theresa Wagner.

    Großmann sprach über Tendenzen im kirchlichen Bereich, wonach eine Konzentration der Kräfte beabsichtigt werde. „In der Diözese Augsburg sollen aus 360 Seelsorgeeinheiten in absehbarer Zeit 200 werden“, berichtete der Geistliche. Auch Genderkingen sei bald schon betroffen: Zum 1. September 2012 werde die Pfarreiengemeinschaft Genderkingen-Feldheim-Niederschönenfeld der neuen Seelsorgegemeinschaft Rain zugeordnet. Er selbst werde dann „ins zweite Glied zurücktreten“. Er hoffe jedoch sehr, dass er vom künftigen Rainer Pfarrer „je nach Bedarf“ zum seelsorglichen Dienst eingesetzt werde, „denn ich habe hier Wurzeln geschlagen“, schloss Pfarrer Großmann. Ausdrücklich bedankte er sich noch einmal bei den Genderkingern „für die wunderschöne Ausrichtung der Feier anlässlich meines 75. Geburtstags.“

    Bürgermeister Dietz streifte zu Beginn seiner Rede überörtliche Ereignisse im Jahr 2011. Dann sprach er über sein Heimatdorf, „denn auch über Genderkingen gibt es viel zu berichten.“ Finanziell stehe die Gemeinde mit nur 45000 Euro Schulden und einer Pro-Kopf-Verschuldung der 1163 Einwohner von nur 38 Euro „glänzend“ da. Im Jahr 2011 habe man acht Geburten, neun Hochzeiten und zehn Sterbefälle registriert.

    Viel Grund zum Feiern

    Gefeiert worden sei die Einweihung des Radwegs an der alten B16 bis zum Flugplatz, die Einweihung des Towers und das Deutsch-Französische Freundschaftsfest ebenfalls am Flugplatz Genderkingen. Vier Gründungsjubiläen seien ebenfalls gebührend gefeiert worden, nämlich 40 Jahre Donau-Lech-Bläser, 25 Jahre Obst- und Gartenbauverein sowie Fischerverein und zehn Jahre Böllerschützen. Stolz sei man auf die Heimatdichter Josef Graf, Franz Wagner und Michael Mittel.

    Bei einer „Lechspitzländle“-Benefizveranstaltung mit Gedichten und Liedern habe man 1000 Euro erlöst, die an ein Waisenheim in Burkina Faso überwiesen worden seien. Besondere Spenden hatte man von der Raiffeisenbank Rain in Form eines Defibrillators und von der Sparkasse Donauwörth in Form von 1000 Euro für die Feuerwehr erhalten. „Der Umbau im Feuerwehrhaus geht zügig voran“, berichtete der Bürgermeister. Auch den Antrag der Stadt Rain auf Entlassung aus der Verwaltungsgemeinschaft (VG) erwähnte Dietz. Eine Entscheidung werde wohl im Februar oder März getroffen werden. Sollte der Landtag diesem Antrag zustimmen, werde Genderkingen mit der Gemeinde Oberndorf eine neue VG gründen, kündigte er an. „In nächster Zeit“ werde mit dem Breitbandausbau durch die Oberndorfer Firma Korber begonnen werden, „sodass wir endlich ein schnelles Internet zur Verfügung haben.“

    Viel diskutiert worden sei über den Umgemeindungswunsch von Bayertonihof und Mühlflecken, über den Standort eines Rettungshubschraubers am Flugplatz Genderkingen sowie über die enttäuschende Fernsehsendung „Jetzt red i“.

    Das Heimatlied gesungen

    Nach dem Dank an die Vertreter der Kirche, an Gemeinderäte, Vereine, Parteien, Wald- und Jagdgenossenschaft, Feldgeschworene, Ortsbäuerin, Kindergartenelternbeirat, Schülerlotsen und Busaufsicht und dem Wunsch auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Jahr 2012 wurde abschließend von Reiner Pfaffendorf das Genderkinger Heimatlied angestimmt. (ma)

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