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Ein Hotspot für Radfahrer: Wie sich der Bereich am Donauwörther Donauspitz verändern soll

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Ein Hotspot für Radfahrer: Wie sich der Bereich am Donauwörther Donauspitz verändern soll

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    Die Kaibachmündung unmittelbar neben der Donauwörther Friedensbrücke wird zu einer Kreuzung für Radfahrer.
    Die Kaibachmündung unmittelbar neben der Donauwörther Friedensbrücke wird zu einer Kreuzung für Radfahrer. Foto: Bill Titze

    Gerade zu den Hauptstoßzeiten ist die Friedensbrücke über die Wörnitz in der Donauwörther Stadtmitte ein echtes Nadelöhr. Autos an Autos reihen sich aneinander, nicht zuletzt für Fahrradfahrer ist die Verkehrssituation dann nicht ohne. Bald soll es aber Abhilfe geben. Denn nur wenige Meter entfernt in Richtung Donauspitz soll eine neue Brücke entstehen. Warum bereits jetzt in diesem Gebiet gewerkelt wird.

    „Wer einmal mit kleineren Kindern hier mit dem Rad vorbeigefahren ist, weiß, wieso wir das machen wollen“, sagt Patrick Wörle, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, bezüglich der neuen Wegeverbindung über den Fluss. Wie viele andere derzeitige Projekte in der Stadt hängt die Maßnahme mit der 2028 anstehenden Landesgartenschau zusammen. Der neue Steg werde nur für Radfahrer und Fußgänger freigegeben sein.

    Eine spektakuläre Aktion ist notwendig

    Dieser werde, ebenso wie die neue Donaubrücke am Schwabenhallenparkplatz, frei gespannt sein. Das heißt, dass der Steg keine Pfeiler in der Mitte hat. Dafür ist eine spektakuläre Aktion notwendig, wie Wörle erklärt. „Die Brücke wird hier wohl im April 2027 in vier Teilen herkommen und geschweißt.“ Über zwei Autokräne an den jeweiligen Ufern werde die Brücke dann eingehoben. Das Ganze soll lediglich ein Wochenende dauern.

    Am Donauspitz soll es kleine Gastronomie geben

    Der Bereich der Kaibachmündung soll künftig eine Mobilitätsdrehscheibe für Radfahrer sein. „Hier kreuzen sich dann alle Radwege aus den vier Himmelsrichtungen.“ Unmittelbar daneben wird ein kleiner Park entstehen. Hier könnten Radfahrer Rast machen. Derzeit finden bereits Bauarbeiten am künftigen Radweg statt, der aus Richtung Altem Donauhafen kommt; es gebe statische Probleme an einer Mauer. Hier würden nun Stützpfähle eingebracht, um ein Absenken zu verhindern. Für diese Arbeiten war es wieder nötig, geschützte Bachmuscheln aus der Wörnitz zu evakuieren. Eine solche Aktion fand bereits im vergangenen Jahr statt. Die Uferpromenade mit einem Weg von der Donau bis ins Ried soll ebenfalls zur Landesgartenschau fertig sein.

    So wird es an der Kaibachmündung einmal aussehen.
    So wird es an der Kaibachmündung einmal aussehen. Foto: LGS/Stadt Donauwörth

    Auch das gegenüberliegende Ufer, also jenes am Donauspitz, soll aufgewertet werden. „Hier wird eine richtige Parkanlage entstehen“, sagt Wörle. Und nicht nur das: Außerdem soll es hier eine kleine Gastronomie geben. Die soll aber nicht durchgängig zur Verfügung stehen. „Wir stellen hier die Möglichkeiten her, damit ein Gastronom, zum Beispiel an einem Veranstaltungswochenende, ausschenken kann“, so Wörle.

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