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Grandiose Stimmung beim Hobby-Fischerstechen in Donauwörth: Wer am Ende triumphierte

Donauwörth

Tolle Stimmung beim Fischerstechen in der „Wörnitz-Arena“: Stecher-König verrät Erfolgsgeheimnis

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    Beim Hobby-Fischerstechen auf der Wörnitz in Donauwörth ging es hoch her.
    Beim Hobby-Fischerstechen auf der Wörnitz in Donauwörth ging es hoch her. Foto: Bill Titze

    Laut schallen die Anfeuerungsrufe über das Wasser, für einen kurzen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Doch dann verliert doch einer der Männer den Halt – und fällt rückwärts ins Wasser. Solche Szenen gab es am Freitag auf der Wörnitz in Donauwörth einige zu sehen. Denn es war nach einigen Jahren Pause wieder das Hobby-Fischerstechen angesagt. Die Stimmung war grandios.

    Dicht gedrängt standen hunderte Menschen auf der Sebastian-Franck-Brücke und den angrenzenden Bereichen, die „Wörnitz-Arena, wie sie Oberbürgermeister Jürgen Sorré mit einem Augenzwinkern nannte. Wer Pech hatte und zu spät kam, dem blieb nur ein Platz in der zweiten Reihe. Und hatte so meist keinen direkten Blick auf das Geschehen unten auf dem Wasser. Ungut, denn auf der Wörnitz ging es ordentlich zur Sache.

    Fünf Teams beim Donauwörther Hobby-Fischerstechen dabei

    Fünf Teams waren bei strahlendem Sonnenschein am Start: Zwei Mannschaften von der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingen, eine von deren Kollegen aus Donauwörth sowie die Wörnitz-Lanzenreiter und der 1. Schock Club Zirgesheim. Jedes Team trat gegeneinander an, viele Duelle waren also garantiert. Vier Mann waren jeweils an Bord der Zillen genannten Boote. „Schaut euch an, wie schnell die Burschen sind“, lobte Kommentator Peter Heckmeier sen., der das Geschehen für die Zuschauer einordnete. Doch letztlich war es nicht in erster Linie die Geschwindigkeit, die den Ausschlag bei den Duellen gab. Sondern die Geschicklichkeit der sogenannten „Stecher“.

    Schließlich gehört viel Konzentration dazu, um den Gegner mit den an mittelalterliche Turnierwaffen erinnernden stumpfen Lanzen zu Fall zu bringen. Nicht immer gelang das, manchmal fielen beide ins Wasser, ein andermal konnten sich alle auf den Zillen halten. Wer den jeweils anderen vom Boot bugsierte, holte zwei Punkte. Am Ende lagen die Wörnitz-Lanzenreiter und eines der Riedlinger Teams vorne. Wie ausgeglichen deren Leistung war, zeigte sich auch beim Endkampf: Nachdem ein erstes Duell unentschieden geendet war, mussten sie noch ein zweites Mal rudern. Im zweiten Duell schaffte es der Stecher der Wörnitz-Lanzenreiter, Dennis Schmid, seinen Riedlinger Kollegen ins Wasser zu befördern. „Sauberer Kampf“, kommentierte Heckmeier. Stecher Schmid erklärt das Erfolgsgeheimnis: „Wichtig ist, dass der hintere Fuß durchgestreckt ist und man sich etwas nach vorne lehnt. Aber nicht zu viel, sonst fällt man nach vorne.“ Als Belohnung bekamen für die Lanzenreiter Schmid (Stecher 1), Kevin Louis (Stecher 2), Daniel Jenning (Ruderer) und Philipp Heckmeier (Steuermann) auf der Bühne am Fischerplatz den Siegerpokal verliehen. Schmid holte außerdem noch den Stecherkönig-Preis.

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