20 Mobiltelefone soll ein Beamter der Justizvollzugsanstalt in Kaisheim in das Gefängnis „geschmuggelt“ haben. Zudem soll er dafür gesorgt haben, dass der Nachschub an bestimmten Drogen nicht ausging. Sowohl Mobiltelefone als auch Betäubungsmittel sind in Justizvollzugsanstalten für Häftlinge in der Regel verboten. Dann flog der Mann auf, Ermittlungen starteten und Verfahren gegen zahlreiche weitere Personen, Helfer und Häftlinge wurden eingeleitet. Ein erster Kunde, ein 34-Jähriger aus dem Landkreis Dillingen, der derzeit wegen Drogenhandels eine Freiheitsstrafe in Kaisheim absitzt, wurde jetzt am Augsburger Amtsgericht vom Vorwurf der Beamtenbestechung freigesprochen.
Augsburg/Kaisheim
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