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Handyhandel aufgedeckt: 1000 Euro für ein Handy im Knast gezahlt

Augsburg/Kaisheim

Handyhandel im Knast: 1000 Euro für ein Mobiltelefon

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    Ein Häftling telefonierte in der JVA Kaisheim mit einem eigenen Handy. Woher er das verbotene Mobiltelefon hatte, das war die Frage bei einem Prozess in Augsburg.
    Ein Häftling telefonierte in der JVA Kaisheim mit einem eigenen Handy. Woher er das verbotene Mobiltelefon hatte, das war die Frage bei einem Prozess in Augsburg. Foto: Ulrich Wagner

    20 Mobiltelefone soll ein Beamter der Justizvollzugsanstalt in Kaisheim in das Gefängnis „geschmuggelt“ haben. Zudem soll er dafür gesorgt haben, dass der Nachschub an bestimmten Drogen nicht ausging. Sowohl Mobiltelefone als auch Betäubungsmittel sind in Justizvollzugsanstalten für Häftlinge in der Regel verboten. Dann flog der Mann auf, Ermittlungen starteten und Verfahren gegen zahlreiche weitere Personen, Helfer und Häftlinge wurden eingeleitet. Ein erster Kunde, ein 34-Jähriger aus dem Landkreis Dillingen, der derzeit wegen Drogenhandels eine Freiheitsstrafe in Kaisheim absitzt, wurde jetzt am Augsburger Amtsgericht vom Vorwurf der Beamtenbestechung freigesprochen.

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