Derzeit ist er eine große Grünfläche mit Parkmöglichkeiten, dazu kommen ein Bolz- und ein Basketballplatz. Doch in Zukunft soll der Heilig-Kreuz-Garten noch deutlich mehr Aufenthaltsqualität bieten. Im Rahmen der Landesgartenschau stehen nämlich einige Veränderungen an. Die betreffen lange nicht nur die Grünfläche. Denn auch das dortige Wörnitzufer soll attraktiver werden.
Ein großer Freizeitbereich entsteht auf dem jetzigen Schotterparkplatz, wie Landesgartenschau-Geschäftsführer Patrick Wörle bei einer Tour erklärte. „Hier wird der Stadtstrand entstehen, mit einem Spielplatz.“ Ziel sei es, die Menschen weg von dem schmalen Pfad an der Kleinen Wörnitz hin zum Heilig-Kreuz-Garten zu locken. Radfahrer sollen künftig direkt über den Asphaltparkplatz und die Wörnitzaue über einen neu gebauten Steg auf die Insel Ried kommen. Der Asphaltparkplatz selbst werde vergrößert.
Darüber hinaus wird die Mauer in Richtung Altstadt geöffnet, um einen fahrradtauglichen Weg anzulegen. Dieser wird serpentinenartig in Richtung Münzgasse führen. Vor dem Pfarrhaus wird es einen öffentlich nutzbaren Stadtbalkon geben. „Dieser bietet dann die Möglichkeit, einen Blick über die südliche Stadt bis hin zu Airbus zu genießen“, so Wörle. Der derzeitige Baumbestand auf dem Schotterparkplatz bleibe so erhalten.
Im Donauwörther Heilig-Kreuz-Garten wird es einen Fitnessparcours geben
Einige Meter entfernt wird es im Umfeld von Bolz- und Basketballplatz Neues geben. „Wir möchten das nicht alles entfernen, aber ausbauen“, erklärte Wörle. Der Bolzplatz werde leicht tiefergelegt, sodass mittels einer kleinen Fußanlage eine Art Tribüne entstehe. Im Winter bestehe die Möglichkeit, daraus eine Eislaufbahn zu machen. Im hinteren Bereich werde es einen Beachvolleyballbereich sowie Tischtennisplatten und Tischkickermöglichkeiten geben.
Außerdem sind eine Skateanlage sowie eine eingezäunte Kunstrasenfläche vorgesehen. „Als großen Höhepunkt wird es eine Ninja-Warrior-Anlage geben, also einen Fitnessparcours.“ Der Zugang zu diesem Bereich wird während der Landesgartenschau aber nur mit einem Ticket möglich sein. „Es wird einen Zaun im Bereich der Berufsschule geben.“
Ein 20 Meter langes Waldsofa entsteht
Der derzeitige Weg in Richtung Ufer soll hin zum Fluss etwas abgeflacht werden, um der Barrierefreiheit Rechnung zu tragen. In der Sichtachse in Richtung Kirche ist dort eine Art Balkon geplant. Darüber hinaus ist ein ungefähr 20 Meter langes Waldsofa vorgesehen, auf dem eine Rast möglich ist. Im Umfeld der Hochwassermauer wird es, wie oben beschrieben, eine neue, vier Meter breite Brücke für Radfahrer geben. „Außerdem möchten wir an der Riedspitze einen Aussichtspunkt einrichten“, sagt Wörle. „So kann man die Natur hier gut erleben.“
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