Rain-Ensemble begeistert Mertingen mit Kabarett
Wolfgang Haschner, Monika Mayr, Christa Wiest und Bernhard Ull fühlten sich sichtlich wohl auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Und so reimten sich die Künstler ganz nach ihrem Motto: „Ma sagt ja nix, ma redt ja bloß“ äußerst ideenreich von der Tatsache, dass Handwerker sehr schwer zu bekommen sind bis hin zum wunderbaren Bergdoktor, den jeder gerne als persönlichen Leibarzt hätte und der doch so unerreichbar bleibt. Das Ensemble aus Rain textet auch nachdenklich. In einem ihrer Songs fragten sie nach: „Warum lügt sich einer an die Macht?“, oder erkennen: „Geld regiert zu oft die Welt“, um dann zu der Einsicht zu kommen: „so viel kann ich mir nicht erklären, all das würd‘ ich so gerne mal verstehen“.
Als die Muttertagskabarettisten in Mertingen auch noch das Schneckenproblem im „Gmiasgarten“ durchleuchteten, blieb kein Auge trocken. Die Lösung für die unbeliebten Tierchen lag auf der Hand, mit „viel Fantasie, do mach mers hie“. Bei so viel Unterhaltungskompetenz forderten die Zuschauer mit viel Applaus einige Zugaben ein. „Die Problemzonen“ bedankten sich auf die Melodie zu Freude schöner Götterfunken beim Publikum mit den Worten „Mertingen wir danken dir“.
Kreuzer dankt Kulturkreis in Mertingen für Engagement
Bürgermeister Stephan Kreuzer bedankte sich zum Schluss zwar nicht gesanglich, jedoch nicht weniger herzlich bei den Mitgliedern des Kulturkreises, die solche Veranstaltungen kräftig unterstützen und durch ihr ehrenamtliches Engagement viele Aufgaben im Hintergrund übernehmen. Die ehrenamtlichen Tätigen organisieren ganzjährig die Betreuung der Künstler ebenso zuverlässig wie den Karten- und Pausenverkauf und viele weitere Aufgaben rund um die Veranstaltungen des Kulturkreises Mertingen.
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