Gleich vier Dienststellen der Polizei waren an einer Lkw-Kontrolle beteiligt, die am Dienstag auf der B25 bei Ebermergen stattfand. Die Beamten schauten sich 30 Lastwagen und deren Fahrer genauer an. Bei mehr als jedem zweiten gab es etwas zu beanstanden.
Bei der Aktion waren Spezialisten der Verkehrspolizei-Inspektionen Donauwörth und Augsburg, der Polizeiinspektion Donauwörth und der Autobahnpolizei-Station Gersthofen im Einsatz. Sie hielten auf einem Parkplatz Laster an, die in Richtung Harburg unterwegs waren. Nur 14 Fahrer kamen ungeschoren davon. Bei 16 Lkw flogen Verstöße auf, die Anzeigen zur Folge hatten. Eine Reihe von Fahrern machte sich gleich mehrfach strafbar, so die Polizei.
Acht der kontrollierten Lkw auf der B25 waren zu schnell
Achtmal stellten die Beamten Geschwindigkeitsüberschreitungen fest, sechsmal Verstöße gegen das Überholverbot auf dem Abschnitt mit Zusatzspur. In sechs Fällen verstießen die Kontrollierten gegen Lenk- und Ruhezeiten, zweimal war die Ladung unzureichend gesichert und zweimal wurden Regeln des Güterkraftverkehrsgesetzes nicht eingehalten. Die Fahrer der beiden Laster, auf denen die Ladung mangelhaft gesichert war, mussten - von der Polizei begleitet - zum Abladen nach Donauwörth fahren. Ein Holztransporter wurde in Harburg verwogen. Das Gewicht der Fichtenstämme lag noch im tolerierbaren Bereich, nicht aber das festgestellte Tempo des Lastwagens.
Von den neun Sündern, die nicht in Deutschland leben., kassierten die Gesetzeshüter Sicherheitsleistungen in einer Gesamthöhe von gut 2000 Euro. (AZ)
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