Den Anfang machte die Schola ChorOna. Fünf Stimmen, eine Orgel – so beschreiben sich die Stimmakteure unter der Leitung des Organisten Otto Scheller. "Gegrüßet seist du Maria" war die Überschrift der Andacht, bei der bekannte und weniger geläufige Marienlieder, kombiniert mit Texten und Gebeten, die Kirchenbesucher einluden, ihre Gedanken, Bitten und Anliegen vor Maria zu bringen. Nach diesem Balsam für Seele und Ohren kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, denn im Pfarrhaus warteten schon liebevoll eingedeckte Tische und ein Kuchenbuffet auf die Kirchgänger.
Veeh-Harfenistinnen sorgen für besondere Klänge
Am Muttertag schwebten dann ganz andere Klänge durch die Martinskirche. Ein Ensemble von Veeh-Harfenistinnen unter der Leitung von Marianne Pressler brachten mit den gezupften Saiten auch in den Zuhörern so manche Saite zum Klingen. Veeh-Harfen können mit einem speziellen Liedblatt ohne Notenkenntnis gespielt werden, wie interessierte Kirchenbesucher nach der Andacht erklärt bekamen. Direkt platziert am liebevoll geschmückten Marienaltar bildeten Töne, Blumen, Gottesmutter und Gebet eine harmonische Einheit. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Mesnerinnen, für den schön gestalteten Marienaltar.
Pfarrgemeinderat gestaltet Andacht in Kalvarienbergkapelle
Ohne Marienaltar, dafür aber hoch über dem Dorf, fand die letzte Andacht statt: in der Kalvarienbergkapelle. Das bewährte Team des Pfarrgemeinderats hatte auch hier sorgfältig die Texte zu Ehren der Gottesmutter zusammengestellt und vorgetragen; Otto Scheller begleitete mit seinem Akkordeon den Gesang. Von der hübschen Kapelle hat man einen großartigen Blick über das Wörnitztal. Die anschließende Lichterprozession zog wieder hinunter bis über die Wörnitzbrücke zur Figur des Heiligen Nepomuk, wo mit einem gemeinsamen Lied die Prozession ihren Abschluss fand.
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