Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) soll in Bayerdilling einen schwierigen Spagat schaffen: Einerseits muss sie auf der Seite der Bauern stehen, die mehr und mehr unter finanziellem Druck ächzen - andererseits sieht sie sich in der Pflicht, bei den Landwirten für das Freihandelsabkommen Mercosur werben. Dieses steht bei den europäischen Bauern seit Jahren in der Kritik. Der Besuch der Ministerin in Bayerdilling sollte eben nicht nur Wahlkampfhilfe für die christsoziale Landratskandidatin Claudia Marb sein, er sollte für Vertrauen in die Landespolitik sorgen. Dies sei nach den Ampel-Jahren dringend notwendig.
Bayerdilling
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