Es ist stockdunkel an diesem Freitagabend rund zehn Meter von der B2 am Kaisheimer Berg entfernt. Marco Oberfrank, stellvertretender Leiter der Verkehrspolizei-Inspektion (VPI) Donauwörth, und sein Kollege Manfred Mayr sitzen in einem Kleinbus, der oberhalb der Bundesstraße hinter einer Buschreihe steht. Einzig das fahle Licht eines Bildschirm erleuchtet den Innenraum des Wagens. Ein Foto ploppt auf. Es zeigt gestochen scharf ein Auto. Auch den Fahrer kann man deutlich erkennen. „122“, sagt Mayr mit ruhiger Stimme. Soeben hat das Radargerät, das unten neben der Fahrbahn steht, den Pkw mit so vielen Stundenkilometern gemessen. Der Fahrer war zu schnell und wurde geblitzt. Mit neuer Technik hat die VPI die Möglichkeit, nun auch nachts Raser auf den Straßen in Nordschwaben präzise zu erfassen, damit diese zur Rechenschaft gezogen werden können.
Verkehrsüberwachung
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