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Neuigkeit in Eggelstetten: Ein Biathlon für den Sommer

Eggelstetten

Ein Biathlon im Sommer in Eggelstetten mit großem Aufwand

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    Sportlich unterwegs waren am Samstag auch Ex-Landrat Stefan Rößle (links) sowie sein Nachfolger im Amt, Michael Dinkelmeier (rechts).
    Sportlich unterwegs waren am Samstag auch Ex-Landrat Stefan Rößle (links) sowie sein Nachfolger im Amt, Michael Dinkelmeier (rechts). Foto: Helmut Bissinger

    Es ist nicht die Chiemgau-Arena in Ruhpolding. Aber das Interesse am Sommer-Biathlon in Eggelstetten ist groß. Der Sportplatz in der kleinen Ortschaft hat sich verwandelt. Dort baute der Schützenverein eine „Hubertus Arena“ auf: mit einem 200 Meter langen Parcours, gespickt mit Sackhüpfen, athletischen Pflichtübungen und fünf Schießständen. Ausgedacht hatten sich das Spektakel die örtlichen Schützen. So wurde der Sommer-Biathlon zu einem Höhepunkt im Programm zum 125-jährigen Bestehens des Vereins.

    Eigentlich hätte zum Auftakt eine prominente Biathletin dabei sein sollen. Doch die Weltcup-Starterin Selina Grotian hat den Organisatoren einige Tage zuvor wegen eines Sponsorentermins absagen müssen. „Schade, das wäre natürlich schön gewesen“, bedauerte Schützenmeister Sebastian Hurle die Absage. Mit dabei waren aber zwei Dutzend Mannschaften von befreundeten Vereinen aus dem Schützengau. Gauschützenmeisterin Heike Wildfeuer-Fick feuerte die Starterinnen und Starter in drei Klassen emsig an und meinte anerkennend: „Mit solchen Wettbewerben können wir die Jugend für unseren Schützensport begeistern.“

    Die Schießstände kamen eigens aus dem Allgäu nach Eggelstetten

    Der Aufwand war groß: Die elektronischen Schießstände mussten im Allgäu abgeholt werden. Da wäre es für den Verein ein Albtraum gewesen, wenn das Wetter nicht mitgespielt hätte. Doch rechtzeitig, als die ersten auf die Strecke geschickt wurden, blinzelte die Sonne hindurch, um sich später immer mehr durchzusetzen.

    Geschossen wurde mit Lasergewehren, die Schießstände waren eigens aus dem Allgäu herangeschafft worden.
    Geschossen wurde mit Lasergewehren, die Schießstände waren eigens aus dem Allgäu herangeschafft worden. Foto: Helmuit Bissinger

    Dass der Parcours alles abverlangt, mussten nahezu alle Starter erkennen. „Das war eine ganz schöne Herausforderung“, rang Katja Schmid aus Ellgau im Ziel nach Luft. Und auch ihre Schwester Julia war außer Puste. Beide waren am Schießstand nicht fehlerlos geblieben und ließen in den Strafrunden Körner. Eine Gefahr war von vorneherein ausgeschlossen, wurde auf die Scheiben doch mit Lasergewehren gezielt.

    Stefan Rößle hatte Schirmherrschaft und Sponsorenschaft übernommen

    Voller Freude schaute Ex-Landrat Stefan Rößle zum Himmel. Er hatte speziell für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft und die Sponsorenschaft übernommen. Bei einem Promi-Rennen behielt er dann auch noch die Nase vorne. Seinem Nachfolger Michael Dinkelmeier blieb nur ein vierter Rang, hinter Schützen-Schirmherr Reimund Hurle und Gauschützenmeisterin Heike Wildfeuer-Fick.

    Spaß muss sein beim Sommer-Biathlon: Auch Sackhüpfen gehörte zu den Disziplinen in Eggelstetten.
    Spaß muss sein beim Sommer-Biathlon: Auch Sackhüpfen gehörte zu den Disziplinen in Eggelstetten. Foto: Helmut Bissinger

    Der Sommer-Biathlon im Schützengau könnte Schule machen. Die Schützen wären nicht Schützen, wenn sie nicht gewinnen wollten. Aber letztlich galt die Devise „Dabei sein ist alles“. Trotzdem gab es Gewinner. In der Kategorie „Jugend U15“ erzielte Hubertus Riedlingen das beste Ergebnis, in der offenen Klasse lag Hubertus Zirgesheim vorne und von den Ortsvereinen schnitt das Team der Feuerwehr Oberndorf am besten ab.

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