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Oberndorf: Kinderbetreuung wird in Oberndorf zur Herausforderung

Oberndorf

Kinderbetreuung wird in Oberndorf zur Herausforderung

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    In das Gebäude der Kindertagesstätte in Oberndorf hat die Gemeinde kräftig investiert. Doch sie ist schon wieder an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit bei der Kinderbetreuung
    In das Gebäude der Kindertagesstätte in Oberndorf hat die Gemeinde kräftig investiert. Doch sie ist schon wieder an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit bei der Kinderbetreuung Foto: Helmut Bissinger

    In Oberndorf wachsen immer mehr Mädchen und Buben auf. Kinderkrippe, Kindergarten und Schule – „das alles ist voll ausgelastet, teilweise überbelegt“. Bürgermeister Franz Moll ist nahezu jeden Tag mit dieser Problematik konfrontiert. Bei der Bürgerversammlung im Vereinsheim Eggelstetten wies er mehrmals auf die prekäre Situation hin. Im Hof der Schule hat man sich längst mit Containern beholfen, um die Platzsituation in den Griff zu bekommen. „Wir werden damit leben müssen“, meinte Moll. Es müsse überlegt werden, ob man die Container nicht kaufen könne, um die monatliche Miete einzusparen. „Denn die Raumsituation wird sich auf absehbare Zeit nicht verbessern“, meinte der Bürgermeister, der mehr als zwei Stunden informierte. 

    In der Alten Schule in Eggelstetten soll ein ein Jugendheim entstehen

    Seine Stellvertreterin, Maria Wagner stellte ein soziales Projekt vor: Die „Alte Schule“ in Eggelstetten soll demnach neu genutzt werden. Im Keller beabsichtigt man, ein „Jugendheim“ einzurichten. Dort könnten 10- bis 14-Jährige betreut werden. Am Abend wolle man die Möglichkeit schaffen, dass sich dort 14- bis 18-Jährige treffen. 

    Noch warten die Menschen in Oberndorf und Eggelstetten auf die Schlussrechnung für die neue Kläranlage. 80 Prozent der Kosten seien bereits über Beiträge eingezogen worden. Im zweiten Halbjahr 2023 soll für Bürgerinnen und Bürger die letzte Rate fällig werden, möglicherweise werde sie wegen unerwarteter Zusatzkosten höher ausfallen.

    Bereits 784.000 Euro sind nach Auskunft des Bürgermeisters in den Weiler Flein geflossen. Die dortige Ortsdurchfahrt sei in zwei Bauabschnitten neu gestaltet worden, ein Dorfplatz soll nun noch folgen. Die Maßnahmen werden zu 50 Prozent von der Regierung gefördert. Dies gelte auch für den ausstehenden dritten Bauabschnitt. Er umfasst den Ausbau der Straße von Flein nach Eggelstetten. „Das Vorhaben kann nicht aufgeschoben werden“, sagte Moll, um nicht aus der Förderung zu fallen. Freilich: Die Zuschüsse würden nur gewährt, wenn gleichzeitig ein Radweg gebaut werde.

    Was passiert mit dem leer stehenden Gasthaus "Zur Krone"?

    Breiten Raum nahm die Zukunft des leer stehenden Gasthauses „Zur Krone“ ein. Wie Moll berichtete, habe man sich bei einem Workshop in Horgau darauf verständigt, einen Bedarfsplan zu erarbeiten, ein Raumkonzept zu erstellen und eine Quadratmeter-Zahl festzulegen. Derzeit werde ein Leistungsverzeichnis aufgestellt, ehe eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden soll. Fest stehe allerdings, dass das Gasthaus abgebrochen werde. Was aus dem angeschlossenen Saal als Heimat von mehreren Vereinen werde, sei noch unklar. Nach wie vor könnten in dem Gasthaus nach Absprache Veranstaltungen stattfinden. Dankbar sei er, so Moll, dass zwei junge, engagierte Köche („wenn es ihre Zeit zulässt“) für die Bewirtung sorgten. 

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