„Häppi“ nennt sich ein bayernweit neues Pilotprojekt, das die medizinische Versorgung in niedergelassenen Praxen auf dem Land verbessern soll. Kann es - angelehnt an das englische Happy - Ärzte und Patienten im Idealfall „glücklicher“ machen? Das Wortspiel lässt diese Vermutung zumindest zu, die dahinter stehende Idee ebenfalls: Der Bayerische Hausärzteverbands will nämlich mit dieser Aktion den aktuellen Medizinermangel ein wenig entschärfen. Er will die ambulante Versorgung kranker Menschen besser gewährleisten und die insgesamt angespannte Situation in Hausarztpraxen entzerren. So der Plan, der nun seit 1. Juli in neun Praxen in Bayern probeweise verwirklicht wird. Eine begleitende wissenschaftliche Untersuchung und Auswertung durch die Uniklinik Augsburg soll dann schlussendlich ergeben, ob der Versuch als Erfolg zu werten ist.
Landkreis Donau-Ries
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