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Segelfliegen: Donauwörth überzeugt international und fördert Nachwuchs

Segelfliegen

Zwei Donauwörther Piloten geben gegen die internationale Konkurrenz alles

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    Stefan Langer (links) und David Bauder, hier gemeinsam auf einem früheren Segelflug-Wettbewerb, vertreten Donauwörth aktuell auf internationalem Parkett – Langer bei der WM in Polen, Bauder beim Segelflug-Grand-Prix in Italien.
    Stefan Langer (links) und David Bauder, hier gemeinsam auf einem früheren Segelflug-Wettbewerb, vertreten Donauwörth aktuell auf internationalem Parkett – Langer bei der WM in Polen, Bauder beim Segelflug-Grand-Prix in Italien. Foto: Helge Zembold (Archiv)

    Die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim hat jüngst gleich mehrere Erfolge zu verzeichnen - auswärts zählte die Leistung, zuhause der Nachwuchs.

    Der Blick der Donauwörther richtet sich dieser Tage nach Zentralpolen. In Częstochowa zwischen Lodz und Katowice will Stefan Langer seinen Weltmeistertitel in der 18-Meter-Klasse verteidigen. Nach sechs Flugtagen sieht es so aus, als könnte ihm dieses Kunststück gelingen: Er führt das Teilnehmerfeld aktuell an. In den kommenden Tagen dürfte es weiter spannend bleiben, denn Stefan Langer teilt sich mit 4978 Punkten derzeit die Spitze der Gesamtwertung mit Victor Mallick aus Frankreich – und auch der Drittplatzierte, Mario Kießling aus Kirchheim/Teck, liegt nur 65 Punkte dahinter. Dieser Unterschied bedeutet pro Flug ungefähr einen Geschwindigkeitsvorsprung von 5 km/h. Noch bis Samstag, 30. Mai, hat Langer die Chance, seine Führung auszubauen.

    David Bauder fliegt in Varese auf Platz zwei

    Nicht nur in Polen läuft es sportlich stark für die SFG-Vertreter: In Italien zeigt ein Pilot aus Donauwörth Weltklasse-Niveau. David Bauder startet in Varese beim Qualifikationsrennen für den Segelflug-Grand-Prix und belegte am ersten Wertungstag einen starken zweiten Platz.

    Daheim am Stillberghof kämpfen die SFG-Piloten mit den neuen Wertungsmodalitäten der Segelflug-Bundesliga, wo nicht mehr nur die reine Durchschnittsgeschwindigkeit zählt, sondern auch, ob man die Bundesliga-Strecke wie geplant abgeflogen ist. Hierfür gibt es Zusatzpunkte. Aufgrund der Lage des Stillberghof ist es jedoch meist schwer, bereits im Voraus eine Flugstrecke zu planen – die Donauwörther Flugsportler lassen sich lieber „vom Wetter treiben“, wohingegen die führenden Clubs in Alpennähe ihre Strecken meist im Voraus angeben und somit die Zusatzpunkte kassieren.

    Für die SFG reichte es in der fünften Liga-Runde nur für einen Ehrenpunkt; schnellster Stillberghof-Starter war erneut Bernhard Hämmerl, gefolgt von Michael Rehmet und Wolfgang Köckeis. In der Tabelle liegt der Club weiter auf Rang 17.

    Nachwuchsarbeit im Fokus der SFG Donauwörth-Monheim

    Erfolgreicher verlief das Wochenende am Stillberghof im Bereich Nachwuchsarbeit: Der gemeinsam mit der Volkshochschule Donauwörth durchgeführten Segelflug-Schnupperlehrgang ließ 15 Luftfahrt-Interessierte gemeinsam mit den SFG-Fluglehrern an zwei Wochenenden abheben. Auf dem Sitz des Flugschülers lernten die Aspiranten, wie man selbstständig ein Flugzeug steuert – bei der SFG hofft man nun, künftig den einen oder anderen neuen Flugschüler begrüßen zu können. (hz)

    Segelflug-Bundesliga nach Runde 5

    1. SFV Bad Wörishofen (BY) 81 Punkte

    2. ...

    16. LSC Leverkusen (NW) 21

    17. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 17

    17. LSC Burg Feuerstein (BY) 17

    21. …

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