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Stadtrat: Bürgermeister der Stadt Harburg bietet Windrad-Gegnern das Gespräch an

Harburg

Windräder bei Harburg: Bürgermeister bietet Gegnern das Gespräch an

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    Im Wald südöstlich des Bock bei Harburg würde die Firma Märker gerne drei Windräder errichten.
    Im Wald südöstlich des Bock bei Harburg würde die Firma Märker gerne drei Windräder errichten. Foto: Wolfgang Widemann (Archivbild)

    Die möglichen Windräder auf dem Gebiet der Stadt Harburg standen in der Sitzung des Stadtrats am Donnerstagabend nicht auf der Tagesordnung. Angesichts der jüngsten Vorgänge sprach Bürgermeister Christoph Schmidt das Thema aber dann doch gleich zu Beginn der Zusammenkunft kurz an.

    Bekanntlich verteilte eine Bürgerinitiative (BI) in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet Flugblätter mit dem Titel „Nein zu Windrädern in unserem Lebensraum“. Die BI möchte Bürger dazu animieren, im Rahmen des Verfahrens, das für die Ausweisung eines Teilflächennutzungsplans für Windenergie stattfindet, „Einspruch“ einzulegen. Auf den zwei vorgesehenen Gebieten nahe dem Bock und bei Eisbrunn könnten dem Entwurf zufolge bis zu sechs Windräder entstehen. Bis zum 30. April haben Behörden, Institutionen und die Bewohner der Kommune die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben.

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    Der Inhalt des Flugblattes sorgt für Diskussionen. Schmidt kritisierte bereits schriftlich auf der Internetseite der Stadt, in deren Mitteilungsblatt und gegenüber unserer Redaktion das Vorgehen der BI. Im Stadtrat sagte er nun, er halte es grundsätzlich für „gut und richtig, dass sich Menschen zu Wort melden, die mit etwas nicht einverstanden sind“. Als „sehr schade“ empfinde er es aber, dass die Initiative mit einer Bildmontage an die Öffentlichkeit gegangen sei, auf welcher der Sachverhalt falsch dargestellt sei.

    Schmidt sagte, er wolle den Personen, welche die Kampagne gestartet haben, das Gespräch anbieten. Jedoch: „Ich konnte noch nicht herausfinden, wer dahintersteckt.“

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