Tiere hören bekanntlich viel besser als wir Menschen, und so war es kein Wunder, dass kurz vor 14 Uhr die ersten Fellnasen im Tierheim Donauwörth die Ohren spitzten. Ein leises, tiefes Brummen drang aus der Ferne herüber – der Vorbote für ein Ereignis, das allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Brummen wuchs stetig an, bis die ersten Maschinen am Horizont auftauchten.
Motorradkorso erreicht Tierheim im Schritttempo
Es war ein imposanter Anblick: Insgesamt 119 Motorräder waren auf dem Weg zum Tierheim. Besonders berührend war die Rücksichtnahme der Bikerinnen und Biker. Um die Tiere nicht zu verängstigen, rollten sie im Schritttempo und ohne unnötiges Aufheulen der Motoren auf das Gelände. Langsam füllte sich der Festplatz, auf den die Gäste bereits voller Vorfreude erwartet wurden. Der Kontrast hätte schöner nicht sein können: Geballte PS-Kraft, glänzendes Chrom, Lederkluften, zahllose Tattoos, lange Haare und markante Bärte trafen auf die weiche, verletzliche Welt der Tierheimbewohner. Es war ein zutiefst emotionaler Moment, diese Kolonne an sich vorbeiziehen zu sehen. Mit einer solchen Resonanz hatte keiner gerechnet – und so floss bei dem einen oder anderen aus dem Team tatsächlich die eine oder andere Freudenträne.
Teilnehmer unterstützen Tierheim Donauwörth
Diese Fahrt „Drive for Animals“ war mehr als nur eine Ausfahrt. Es war ein starkes Zeichen der Solidarität und Verbundenheit mit dem Verein und deren Schützlingen. Das gesamte Tierheimteam möchte sich von ganzem Herzen bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken, die diesen Sonntag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben und das Tierheim so tatkräftig unterstützten. Ein ganz besonderer Dank gilt der Organisatorin dieser Sternfahrt, Petra Weiß, die zum Ende der Veranstaltung eine Spende in Höhe von 1500 Euro an die 1. Vorsitzende, Brigitte Scherb, überreichen konnte.
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