Sieben Gemeinden im Landkreis Donau-Ries erhalten insgesamt über eine Million Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Mit diesem möchte der Freistaat lebendige Ortskerne, nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz unterstützen. Welche Projekte in unserer Region profitieren.
Die größte Summe fließt laut Pressemitteilungen in die Neugestaltung der Buchdorfer Ortsmitte, es sind 660.000 Euro. Bei dem im Bau befindlichen Bürgerzentrum kam es zu Mehrkosten, die nun teilweise durch die Städtebauförderung aufgefangen werden können. Oberndorf saniert das ehemalige Gebäude der Raiffeisen-Volksbank: Als Standort für eine Arztpraxis und Wohnraum soll ein echtes Herzstück der Daseinsvorsorge im Ortskern entstehen. Der Freistaat unterstützt das mit 80.000 Euro. Kaisheim bekommt für die Herstellung einer Wegeverbindung 30.000 Euro.
Gemeinde Mönchsdeggingen erhält 240.000 Euro
Mönchsdeggingen erneuert in einem ersten Bauabschnitt den Anton-Jaumann-Platz und beauftragt Machbarkeitsstudien für mögliche Folgenutzungen leerstehender Gebäude. Das wird mit 240.000 Euro unterstützt. 30.000 Euro erhält Deiningen für Erneuerungsmaßnahmen, darunter einen Wettbewerb für Mehrgenerationenwohnen. Hainsfarth plant einen städtebaulichen Wettbewerb für die Ortsmitte sowie einige kleinere Straßenbaumaßnahmen und wird dafür mit 40.000 Euro gefördert. Möttingen bekommt für die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs 30.000 Euro.
„Mit dieser Förderung stärken wir gezielt unsere Heimatorte. Es geht darum, unsere Stadt- und Ortskerne zu erhalten, Leerstände zu beseitigen und nachhaltige Perspektiven zu schaffen – auch für kommende Generationen“, erklärt Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler (CSU). Digitalminister Fabian Mehring erklärt, warum die Förderung aus seiner Sicht notwendig ist: „Unsere Kommunen stehen vor großen Herausforderungen. Wetterextreme nehmen zu, Ortskerne verlieren durch Leerstände an Attraktivität.“ (AZ)
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