Nur noch wenige Tage, bis es los geht: Alle Informationen zur Landesausstellungen 2020 im Landkreis Aichach-Friedberg finden Sie hier in unserem großen Frage-Antwort-Stück.
Wo findet die diesjährige Landesausstellung statt?
Die Ausstellung wird an zwei Orten gezeigt: zum einen im Wittelsbacher Schloss in Friedberg, zum anderen im FeuerHaus am Rande der Aichacher Altstadt.
Wann kann ich die Bayerische Landesausstellung besuchen?
Die Ausstellungsorte sind vom 10. Juni bis 8. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Was kostet der Eintritt zur Landesausstellung?
Der Kauf der Kombikarte berechtigt zum Besuch der Landesausstellung in Aichach und Friedberg sowie der Dauerausstellung des Museums im Wittelsbacher Schloss Friedberg, des Stadtmuseums und des Wittelsbacher Museums Aichach. Für die Kombikarte zahlen Erwachsene 12 Euro, ermäßigt (Gruppen ab 15 Personen, Behinderte, Senioren ab 65 Jahren, Studenten) 9 Euro, Familien 24 Euro, Kinder und Jugendliche (6 bis 18 Jahre) 2 Euro und Schulklassen pro Schüler 1 Euro. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln – also mit der Bahn und dem AVV – anreist, erhält gegen Vorlage eines tagesaktuellen ÖPNV-Tickets eine ermäßigte Eintrittskarte.
Wie erreiche ich die beiden Ausstellungsorte?
Für die Zeit der Landesausstellung verkehren die Züge der Bayerischen Regiobahn zwischen dem 11. Juni bis zum 1. November halbstündlich zwischen Augsburg, Friedberg und Aichach, auch an Wochenenden und Feiertagen. Von den Bahnhöfen in Friedberg und Aichach ist es jeweils nur ein kurzer Fußmarsch zu den Ausstellungsorten. Die Stadtbusse mit den Linien 200 und 201 fahren zwischen dem P+R-Platz in Friedberg-West und der östlichen Ludwigstraße tagsüber auch sonntags im Viertelstundentakt. Wer mit dem Auto anreist, kann die ausgeschilderten Parkplätze nutzen. Behindertenparkplätze befinden sich direkt am Besucherzentrum des Schlosses.
Das war die Bayerische Landesausstellung 2020
Die Ausstellung Die Bayerische Landesausstellung 2020 hatte das Thema „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“. Sie fand bis zum 1. November in Aichach und Friedberg statt, täglich von 9 bis 18 Uhr.
Die Ausstellungsorte Exponate der Schau waren zum einen die beiden Städte an sich – beide Wittelsbacher Städtegründungen. In Aichach war zudem das „Feuerhaus“, das alte Feuerwehrhaus an der Martinstraße, Schauplatz. Dort wurden mit Medieneinsatz mittelalterliche Stadtwelten erschaffen. Im Friedberger Schloss fand eine Ausstellung mit Originalobjekten statt.
Im Internet Umfassende Informationen zur Landesausstellung sind im Internet auf einer eigenen Seite zusammengefasst. Die Landesausstellung ist auch in sozialen Medien wie Facebook und Instagram präsent.
Corona: Wegen der Corona-Pandemie mussten Besucher der Landesausstellung 2020 mehrere Sicherheitsmaßnahmen befolgen. Unter anderem waren ein Mund-Nasen-Schutz und die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern verpflichtend. Außerdem waren die Besucherzahlen an den Ausstellungsorten beschränkt.
Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf den Besuch der Ausstellung?
Bei der Ausstellung gelten die derzeit üblichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen. Dazu gehört das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern sowie das Vermeiden von Gruppenbildungen. Um die bayernweit geltende Abstandsregel einzuhalten, ist die Besucherzahl an beiden Ausstellungsorten beschränkt. Hierdurch kann es zu Wartezeiten am Einlass kommen. Bis zum 21. Juni ist ein Besuch der Ausstellung im Wittelsbacher Schloss nur im Rahmen eines kostenlosen geführten Rundgangs möglich. Ab dem 22. Juni können die Besucher vorab online ein Zeitfenster für ihren Besuch buchen. Dies ist möglich über das Onlinebuchungssystem des Hauses der Bayerischen Geschichte, welches den Gästen ab dem 17. Juni zur Verfügung steht.
Was ist an den beiden Ausstellungsorten geboten?
Im FeuerHaus in Aichach stehen vor allem multimediale Inszenierungen im Fokus. Hier erfahren die Besucher Stadtgeschichten vor allem virtuell. Zum Start des Rundgangs verbinden sich unter dem Titel „Von der Burg zur Stadt“ Real- und Zeichentrickfilm. Die Filmsequenz erzählt von der Zerstörung der Pfalzgrafenburg in Oberwittelsbach und dem Aufstieg der herzoglichen Linie der Wittelsbacher bis hin zur Gründung Aichachs. Ein besonderes Erlebnis bietet ein Projekt der TU München: Auf einem virtuellen 3-D-Rundflug über München kann das 16. Jahrhundert aus einer ganz neuen Perspektive erlebt werden. Die Ausstellung im Wittelsbacher Schloss in Friedberg beleuchtet die Gründungsgeschichte der altbayerischen Städte zur Zeit der frühen Wittelsbacher, die Entwicklung dieser Kommunen im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit bis hin zur napoleonischen Zeitenwende nach 1800. Acht historische Räume bieten hierfür den Rahmen für zahlreiche Originalexponate.
Gibt es Führungen?
An beiden Orten gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung mit einem Audioguide selbst zu erkunden. In Friedberg ist es zudem möglich, an Führungen teilzunehmen. Sowohl der Audioguide als auch die Führung sind nicht im Eintrittspreis enthalten.
Was ist als zusätzliches Rahmenprogramm geboten?
Im Friedberger Schloss kann zudem das Museum besucht werden, das thematisch zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Landesausstellung bietet. Neben weiteren Informationen zur Stadt- und Schlossgeschichte können Exponate wichtiger Wirtschaftszweige wie Uhren und Tonwaren besichtigt werden. In Aichach kann man den Besuch der Ausstellung mit einer Stadtführung verknüpfen, um die zentralen Orte der Stadtgeschichte selbst zu entdecken. Diese finden täglich um 14 Uhr statt, können aber auch individuell gebucht werden.
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