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Haspelmoor

16.02.2019

Der Moosfotograf zeigt seine Bilder

Das Haspelmoor in all seinen Facetten und im Wechsel der Jahreszeiten hat Fotograph Robert Hoiss mit seiner Kamera festgehalten. Viele seiner Motive finden sich im aktuellen Buch über das Naturschutzgebiet. Diese und noch weitere Motive zeigt der Moosfotograph nun in einer Audivisions-Schau in Mammendorf.
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Das Haspelmoor in all seinen Facetten und im Wechsel der Jahreszeiten hat Fotograph Robert Hoiss mit seiner Kamera festgehalten. Viele seiner Motive finden sich im aktuellen Buch über das Naturschutzgebiet. Diese und noch weitere Motive zeigt der Moosfotograph nun in einer Audivisions-Schau in Mammendorf.

Robert Hoiss hat das Naturschutzgebiet in allen seinen Facetten abgelichtet. In einer Audivisions-Schau zeigt er dessen Einzigartigkeit.

Erst im November ist im Wissner-Verlag Augsburg das Buch von Toni Drexler über das Haspelmoor erschienen: „Das Haspelmoor – Geschichte(n) einer Landschaft und ihrer Bewohner“ erschienen. Zu diesem hat Robert Hoiss als Co-Autor die Naturfotografien beigesteuert hat. Nachdem die erste Auflage von 1000 Stück innerhalb weniger Wochen ausverkauft war, wurde es nachgedruckt und ist wieder erhältlich.

Robert Hoiss zeigt Neuauflage seiner Audivisions-Schau

Anlässlich des Erscheinens des Buches zeigt Robert Hoiss am Mittwoch, 20. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Mammendorf eine Neuauflage seiner Audivisions-Schau über das Haspelmoor. Viel Neues ist eingeflossen im Vergleich zu der vor drei Jahren aufgeführten Version. Seit 15 Jahren durchstreift der Naturfotograf Robert Hoiss das Haspelmoor. Wie es im aktuellen Buch heißt, hat ihm diese Beschäftigung schon den Spitznamen Moosfotograf eingetragen. Dabei ist 1957 geborene Mammendorfer von Beruf IT-Organisator und als Fotograf Autodidakt.

Für seine Aufnahmen im Haspelmoor nimmt er einiges auf sich: er steht vor Sonnenaufgang auf, liegt im Dreck, lässt sich von Schnaken zerstechen oder harrt stundenlang in der Kälte aus. Es ist ihm wichtig, Stimmungen und Eindrücke sensibel und subjektiv aufzunehmen und sie in ausdrucksstarken Bildern wiederzugeben. Mit diesen von Musik umrahmten und live kommentierten Bildern stellt er die Schönheit und Einzigartigkeit, aber auch die Empfindlichkeit dieses Kleinods vor.

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Aus einem Gletschersee in einem Toteisloch der Riss-Eiszeit entstanden, ist das Naturschutzgebiet Haspelmoor heute als Hochmoor ein einzigartiges Kleinod in unserer Gegend. Tiere und Pflanzen, die an den speziellen Lebensraum eines Hochmoors angepasst sind, finden im Haspelmoor letzte Rückzugsmöglichkeiten. Viele davon stehen auf der Roten Liste und haben zum Teil hier ihr einziges Vorkommen in ganz Oberbayern.

Wollgras und Besenheide sind Charakterpflanzen des Haspelmoors

Wollgras und Besenheide sind Charakterpflanzen des Moores, auch seltene Pflanzen wie Rundblättriger Sonnentau und Lavendelheide gedeihen dort. Typische tierische Bewohner sind Kreuzotter und eine Vielzahl an Libellen. Ein Abstecher führt auch in das durch große Wasser- und Sumpfflächen geprägte Rote Moos, das durch die Bahnlinie München-Augsburg vom Haspelmoor abgetrennt ist und seit einigen Jahren renaturiert wird. Dort gibt es auch einen unglaublichen Bestand an gelber Sumpfschwertlilie.

Die Bilderschau findet am Mittwoch, 20. Februar, ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Mammendorf statt. Eintritt 6 Euro. Die Organisatoren bitten um Anmeldung bei der VHS Mammendorf unter www.vhs-mammendorf.de.

Lesen Sie auch diesen Artikel: Ein neues Buch erzählt Geschichten vom Haspelmoor

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