Praktika während der Schulzeit sind essenziell. Die Schulen tun gut daran, verstärkt auf die berufliche Orientierung ihrer Schüler zu setzen. Gerade in Mittelschulen, bei denen sich die Schüler oft bereits nach der 8. Klasse bewerben, sind praktische Erfahrungen unabdingbar. Wie soll ein Kind mit 14 oder 15 Jahren sonst wissen, wo es seine Ausbildung beginnen soll? Neigung hin, Beruf der Eltern her, so früh planen wenige für die Zukunft.
Praktika in Friedberg: Schwierig, aber nicht unmöglich
Während der Corona-Krise sind Praktika jedoch nur schwer möglich. Entweder haben die Betriebe kein Budget für Praktikanten oder sind noch mit den Folgen der Krise beschäftigt. Möglich wäre demnach ein Mittelweg: Die Schüler mal hineinschnuppern lassen, vielleicht ohne Vergütung. Das Ziel ist ja nicht, viel Geld zu verdienen, sondern Erfahrungen zu sammeln.
Schulen haben andere Sorgen: Studierende können helfen
Auch die Schulen plagen gerade andere Sorgen als Praktika. Das Hygienekonzept müssen sie einhalten und die Schüler irgendwie unterrichten. Also warum nicht Kräfte von außerhalb mobilisieren? Zahlreiche Lehramtsstudierende lernen von zuhause aus und haben somit Zeit. Zeit, während derer sie Kindern nicht nur Nachhilfe geben, sondern ihnen auch bei der Vermittlung von Jobs helfen können.
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