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Gemeinderat in Schmiechen: Schmiechen will die Trasse auch nicht

Gemeinderat in Schmiechen

Schmiechen will die Trasse auch nicht

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    Ob es jemals eine  Baubeginn für die Augsburger Osttangente gibt, steht in den STernen.
    Ob es jemals eine  Baubeginn für die Augsburger Osttangente gibt, steht in den STernen. Foto: Archivbild Jordan

    Ein Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich führte in der letzten Gemeinderatssitzung in Schmiechen zu heftigem Protest. Dieser will sich nämlich laut eines Presseberichts im Rahmen der Diskussion um die Osttangente Augsburg dafür einsetzen, die Trasse im vierten Abschnitt (zwischen Mering und Königsbrunn) erst südlich der Lechstaustufe 22 über den Lech und bei der Auffahrt Oberottmarshausen auf die B17 zu führen.

    Dies könnte das Stadtgebiet in Königsbrunn zwar entlasten, würde die Trasse aber direkt am Gemeindegebiet Unterbergen vorbeiführen. Das hat Bürgermeister Josef Wecker nun zum Anlass genommen, von der Verwaltung ein Schreiben aufsetzen zu lassen, das an alle wichtigen Stellen gehen soll, „damit von Seiten unserer Gemeinde ein eindeutiges Signal ausgeht, dass wir unser geschütztes Lechfeld und unser Wohn- und Erholungsgebiet nicht zerstören lassen.“

    Denn auch wenn der Vorschlag Ullrichs in den Augen Weckers nur „ein Hirngespinst eines Politikers“ sei, der in diesem Bereich nicht viel zu sagen habe, so wolle man seinen Unmut doch kundtun. Für die Gemeinderäte Peter Zerle und Wilhelm Kistler resultierte der Wunsch nach einer Osttangente mit einer schnellen Verbindung zur Autobahn aus dem Wachstumsstreben der Region rund um die Gemeinde Graben, das nun die anderen Gemeinden ausbaden müssen. Alfons Sedlmair sah das Grundproblem in der Stadt Augsburg verankert. „Augsburg braucht eine Umgehung und drückt das Problem nun den Umland-Gemeinden auf. Das kann nicht sein“, betonte der Gemeinderat. Bürgermeister Wecker berichtete, dass er sich auch im Gespräch mit anderen Gemeinden befinde und man nun abwarten müsse, wie sich die Pläne weiter entwickeln.

    Weitere Themen aus dem Gemeinderat:

    lUrnengräber auf dem Friedhof Maria Kappel Der Gemeinderat einigte sich in seiner letzten Sitzung auf die Gestaltung der geplanten Urnengräber. Auf der Nordseite des Wegs zur Aussegnungshalle sind 14 Urnenerdgräber mit einer Größe von 50 mal 80 Zentimeter vorgesehen, die mit einer Grabplatte aus Naturstein bedeckt werden sollen. Darüber hinaus sollen auch aufgelassene Grabstellen als Urnengräber verwendet werden, die mit einem Grabstein versehen und bepflanzt werden sollen. Des Weiteren möchte der Gemeinderat verrottbare Urnen vorschreiben und im Zuge der Satzungsänderung die Friedhofsgebühren um 15 Prozent erhöhen. Auch die Bestattungskosten sollen künftig kostendeckend eingefordert werden.

    lStraßenbeleuchtung In Unterbergen soll die unzureichende Beleuchtung in den Bereichen Schmiedeweg/Hauptstraße/Lechfeldstraße nachgebessert werden. Dort, wo die Anwohner an den Kosten beteiligt werden sollen, will Bürgermeister Josef Wecker zeitnah mit den Betroffenen sprechen. Die genauen Standorte der neuen Leuchten soll gemeinsam vor Ort festgelegt werden.

    l Neues Bauhoffahrzeug Ein Leasingrückläufer der Stadt Augsburg ist künftig für die Gemeinde Schmiechen unterwegs. Der fünf Jahre alte Mercedes Sprinter mit Doppelkabine und Planenaufbau kostet knapp 19000 Euro und soll zu 50 Prozent auch für den Bereich Wasserversorgung genutzt werden.

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