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Gemeinderat in Schmiechen: Windkraft bleibt in Schmiechen außen vor

Gemeinderat in Schmiechen

Windkraft bleibt in Schmiechen außen vor

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    In Schmiechen selbst werden keine Windkrafträder entstehen, möglich wäre dies jedoch an den Gemeindegrenzen.
    In Schmiechen selbst werden keine Windkrafträder entstehen, möglich wäre dies jedoch an den Gemeindegrenzen. Foto: Lienert

    So wie die neuesten Erkenntnisse liegen, wird in Schmiechen keine Windkraftanlage möglich sein. Dies berichtete Bürgermeister Ludwig Hainzinger in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

    Die Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbands Augsburg führte erneut eine Befragung der Gemeinden in der Region durch: Die Gemeinden haben Gelegenheit, Flächen zu benennen, auf denen sie sich eine Windenergienutzung vorstellen können. Dem ging eine Untersuchung voraus, in der die Region in Vorranggebiete für Windenergienutzung, Vorbehaltsgebiete, Ausschlussgebiete und regionalplanerisch unbeplante Bereiche, sogenannte „Weiße Flächen“, eingeteilt wurde. Dazu wurden die Faktoren Windhöffigkeit (durchschnittliches Windaufkommen an einem bestimmten Standort) und die erforderlichen Abstände zu Siedlungsflächen, die je nach Quelle auf Empfehlungen zwischen insgesamt 800 und 1000 Meter Abstand zu einem Windkraftwerk schwanken, einbezogen.

    Schmiechen gehört zu den Ausschlussgebieten für Windenergie- anlagen: Im Moment wäre das Bauen von Windkraftanlagen so nicht möglich. Eingestuft wurde das Gebiet als Ausschlussgebiet vor allem aufgrund der zahlreichen Tiefflüge. „Weiße Flächen“ befinden sich im Nordwesten (Unterbergen) der Gemeinde, im Nordosten, an der Gemeindegrenze zu Merching. Hier liegen potenzielle Gebiete, die beispielsweise auf Merchinger Flur zur Bebauung von Windrädern genutzt werden könnten. Ganz im Süden der Gemeinde befinden sich ebenfalls „Weiße Flächen“. „Mit Merching und Mering sind gemeindeübergreifend bereits erste Gespräche über eine Konzentrationsfläche für Windenergie geführt worden“, berichtete Bürgermeister Ludwig Hainzinger.

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