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In der Krise die einfachen Dinge neu entdecken

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In der Krise die einfachen Dinge neu entdecken

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    Ganz nebenbei führt die Corona-Krise auch zu einer Entschleunigung, die in unserem sonst immer geschäftigen Leben den Blick neu schärft.
    Ganz nebenbei führt die Corona-Krise auch zu einer Entschleunigung, die in unserem sonst immer geschäftigen Leben den Blick neu schärft. Foto: Florian Schuh, dpa-tmn (Symbolbild)

    In jeder Krise liegt eine Chance, sagt man. Mit dieser Betrachtungsweise lässt sich auch der Corona-Pandemie der eine oder andere positive Aspekt abgewinnen. Das Zusammenwachsen einer Nachbarschaft, wie es jetzt in Friedberg-Süd zu erleben ist, gehört dazu. Ebenso wie die vielen sozialen Initiativen für alte, kranke oder einsame Menschen.

    Ganz nebenbei führt die Corona-Krise aber auch zu einer Entschleunigung, die in unserem sonst immer geschäftigen Leben den Blick neu schärft. Wohl selten ließ sich, dank eines strahlenden Frühlings, das Aufblühen der Natur so intensiv erleben wie heuer. Mal ehrlich: Wo hätten wir die Osterfeiertage ohne Ausgangssperre wohl verbracht? Beim Skifahren in den Bergen, beim Flanieren am See oder gleich auf der anderen Seite der Erdkugel?

    Ob das so bleibt, wenn das Virus überwunden ist?

    So sind wir zuhause und haben Gelegenheit, fast Vergessenes wiederzuentdecken und wertzuschätzen. Ein gemeinsamer Spaziergang, ein ruhiger Nachmittag mit einem Buch auf Terrasse oder Balkon, ein Lied über den Gartenzaun – plötzlich sind es die einfachen Dinge, die wir genießen können. Ob es so bleibt, wenn das Virus erst einmal überwunden ist?

    Lesen Sie dazu unseren Bericht: Corona-Krise: Musik führt die Menschen in Friedberg zusammen

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