von Anton Schlickenrieder
Die Abgase aus dem umstrittenen Kissinger Krematorium unterschreiten die gesetzlichen Grenzwerte deutlich. Die Abnahmemessung durch das Institut MTS aus Augsburg ergab: Am Ende der Straße Am Silberpark, steht ein funktionierendes Krematorium, das an Schadstoffen längst nicht das emittiert, was vom gesetzlichen Rahmen her erlaubt ist.
Das bestätigt Diplomingenieur Detlev Bogs, der sich Ende Februar dieses Jahres drei Tage lang mit seinen Messgeräten dem Ofen, der Abgasreinigung und den Überwachungsgeräten gewidmet hat. Diese Abnahmemessung ist gesetzlich vorgeschrieben (Bundesimmissionsschutzverordnung) – genauso, wie die Überprüfung des korrekten Einbaus der gesamten Anlage und die Kalibrierung der eingebauten Messgeräte zur kontinuierlichen Überwachung diverser Werte wie Staub, Verbrennungstemperatur und Kohlenmonoxid. Die vom Überwachungscomputer angezeigten Werte müssen getestet werden, ob sie (immer innerhalb der Messtoleranz) wirklich das anzeigen, was in der Anlage geschieht.
In allen drei Bereichen schnitt der Kissinger Ofen nach Angaben von Betreiber Rainer Haupt und Detlev Bogs gut ab.