Dabei hatte der Stadtrat das Projekt im Dezember 2017 doch auch mit dem Hinweis vertagt, dass man angesichts des engen zeitlichen Rahmens nicht mehr reagieren könne, wenn die Ergebnisse der Ausschreibung aus dem Ruder laufen.
Und jetzt? Jetzt stehen auchohne Zeitdruck Mehrkosten von über einer halben Million Euro im Raum, und die Bahnhofstraße präsentiert sich im Jahr der bayerischen Landesausstellung noch immer als Friedbergs Hinterhof. Zum Glück sind wenigstens auf privater Initiative ein paar Verbesserungen im Straßenbild geschehen.
Der Stadt Friedberg ins Stammbuch geschrieben
Auch die zahlreichen Leerstände werden sich ohne eine grundsätzliche Aufwertung der Bahnhofstraße wohl kaum schließen lassen. Dabei hat der in Friedberg lebende ehemalige Einzelhandelspräsident Erich Vorwohlt der Stadt schon vor Jahren ins Stammbuch geschrieben: Die Aufenthaltsqualität sei das A und O für den Einzelhandel. Wenn sie funktioniere, werde sich auch der interessante Handel überlegen, sich wieder verstärkt anzusiedeln.
Lesen Sie dazu unseren Bericht Kostenexplosion in der Friedberger Bahnhofstraße