Die Verantwortlichen am Landratsamt sollten über ihren eigenen Schatten springen und das Angebot der Organisation Refugees Online annehmen. Diese möchte in den größeren Flüchtlingsunterkünften einen Internetzugang und die nötige Infrastruktur installieren.
Schüler aus Flüchtlingsfamilien massiv im Nachteil
Wegen der Corona-Pandemie ist ein guter digitaler Zugang noch wichtiger geworden. Asylhelfer, Vertreter der Schulen und Sozialarbeiter stellen fest, dass die Kinder aus Flüchtlingsfamilien beim Homeschooling massiv in Nachteil geraten sind. In dieser Situation sollte man alle Möglichkeiten nutzen, Verbesserungen zu erzielen.
Die Sorge ist sicher begründet, dass dies zu Diskussionen in den kleinen, dezentralen Unterkünften führen könnte. Denn diese kann der Verein Refugees Online nicht mit seinem Angebot abdecken. Aber es ist doch besser, bei den großen Gemeinschaftsunterkünften mit Verbesserungen zu beginnen, als mit einer flächendeckend schlechten Internetversorgung gerecht zu bleiben.
Zumal es auch den Flüchtlingshelfern ihre Arbeit erleichtern würde. Denn einige Hilfsdienste und Botengänge wären mit einem gut funktionierenden Internetanschluss nicht mehr nötig.
Lesen Sie dazu den Artikel: Asylhelfer fordern Internet für ihre Schützlinge