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Personalie: Mit neuem Schwung weiter nach oben

Personalie

Mit neuem Schwung weiter nach oben

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    Kümmert sich nun um das Marketing bei den Friedberger Handballern: Ursula Baier Pickartz – hier vor der Kulisse des Friedberger Rathauses.
    Kümmert sich nun um das Marketing bei den Friedberger Handballern: Ursula Baier Pickartz – hier vor der Kulisse des Friedberger Rathauses. Foto: Ulrike Jochum

    Sie will den Handballern ein frisches und modernes Image verpassen: Ursula Baier Pickartz unterstützt künftig die Handball-Abteilung des TSV Friedberg in den Bereichen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Mit der 51-Jährigen konnten die Verantwortlichen einen echten Profi engagieren. Seit einiger Zeit leitet sie das Zentrale Stadtmarketing in Augsburg. Davor war sie elf Jahre lang als Marketingchefin für das Augsburger Theater tätig und organisierte in dieser Funktion unter anderem den Opernball.

    Der Sprung von der Kultur in den Sport ist für sie aber nur ein kleiner: In beiden Fällen habe erfolgreiches Marketing mit einer „langfristigen und vertrauensvollen Verbindung zwischen den Partnern“ zu tun. Zum TSV 1862 kam Baier Pickartz über den Trainer Hartmut Mayerhoffer: „Unsere Kinder sind miteinander in die Schule gegangen.“ Als er sie dann auf die Stelle angesprochen hat, habe sie sich zunächst ein paar Spiele angesehen: „Ich war total begeistert davon, dass es eine so schnelle und kraftvolle Sportart ist.“

    Ihren guten Eindruck will sie nun in die Öffentlichkeit tragen, das Profil des Teams schärfen: So möchte sie beispielsweise die Schriftstücke der Abteilung einheitlich gestalten, das Logo überarbeiten. Vorrangig ist für sie ebenfalls die Kommunikation mit Medien, Kooperationspartnern, Sponsoren und Bürgern. Ein „Feuer“ soll der Sport bei den Leuten entflammen, wie sie es auch selbst erlebt habe.

    Bei alldem kommt es ihr jedoch darauf an, behutsam vorzugehen und das gesamte Team miteinzubeziehen. Trainer, Mannschaft und Vorstand bildeten eine stabile Einheit, auf der man aufbauen könne.

    Das war es auch, was Johannes Bauer, den Leiter der Handballabteilung, letztlich von ihr überzeugt hat: Sie sei nicht nur absolut professionell, sondern nehme auf vorhandene Strukturen Rücksicht und zeige sich dem Handball gegenüber aufgeschlossen. „Mit ihrer Unterstützung hoffen wir nun, nach dem FC Augsburg und den Panthern die dritte sportliche Kraft im Raum Augsburg zu werden“, so der Friedberger Handball-Chef.

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