Heftig fauchte zwischen 1910 und 1916 der Augsburger Eingemeindungszug. Erstmals konnte die für die Stadt recht lästige Lechgrenze überwunden werden. Lechhausen, Hochzoll und Siebenbrunn beantragten damals sogar selbst ihre „Einverleibung“ zur großen Frau Nachbarin. Die klammen Gemeindekassen drängten dazu. Allzu groß war deshalb die Freude des Stadtkämmerers über den Gebietszuwachs nicht. Erst 1949 traute sich dann Augsburg wieder auf das meist recht glatte Eingemeindungsparkett und wagte dabei – recht zurückhaltend – auch den Blick gegen Osten: Nur das kleine Friedberg-West stand aber auf der territorialen Speisekarte. Jahre später wurden die Augsburger deutlich fordernder im Wittelsbacher Land.
Aichach-Friedberg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren