Am Silvestertag nahmen sie Abschied von ihrer Heimat. Fast zwei Dutzend Fußballer ließen noch einmal den Ball über den holprigen Platz hüpfen, schossen ihn in die selbst angestrichenen Tore, tranken ein letztes Bier am eigens gezimmerten Umkleide-Verschlag. Und spürten ein letztes Mal die Atmosphäre dieses fußballerischen Kleinods zwischen Waldrand und Galgenbach, der ihnen im Sommer Getränkekühlschrank und Dusche war. Dann verließ der FC Friedenau den Ort, der ihm seinen Namen gab. Die einstige Liegewiese des Strandfreibads zwischen Mandichosee und Mering, auf der 55 Jahre zuvor ein Haufen Hobbykicker den Verein gegründet hatte.
Fußball
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