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Friedberg: Friedbergerinnen sammeln Karten gegen die Einsamkeit

Friedberg

Friedbergerinnen sammeln Karten gegen die Einsamkeit

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    Der an der Ecke Lechnergasse und Stadtgraben aufgestellte Briefkasten für Grüße, Sprüche und Bilder.
    Der an der Ecke Lechnergasse und Stadtgraben aufgestellte Briefkasten für Grüße, Sprüche und Bilder. Foto: Josef Brutscher

    Unter dem Motto „Geschenke gegen die Einsamkeit“ haben Manuela Koucky und Kerstin Kollender an der Ecke Stadtgraben und Lechnergasse einen Briefkasten aufgestellt. Jeder, der möchte, kann ihn mit Karten, Basteleien, Grüßen und guten Wünschen befüllen, welche Kollender dann im Krankenhaus und in Seniorenheimen abgibt, wo sie verteilt werden. In der Ludwigstraße wurden Wegweiser angebracht, die zum Briefkasten führen, und in einigen Friedberger Geschäften liegen Flyer mit Informationen zu der Aktion aus.

    „Der Hintergrund ist, dass Menschen, die allein sind, wissen, dass andere auch in Krisenzeiten für sie da sind. Die Verbindung soll erhalten bleiben“, erläutert Koucky. Zudem meint sie, dass gerade für Patienten in Krankenhäusern und für alte Menschen in Seniorenheimen das aktuelle Besuchsverbot und die daraus resultierende Einsamkeit unerträglich sein können. Die Idee hat Koucky von Freunden aus Breisach, die dort bereits eine Tonne mit demselben Zweck aufgestellt haben.

    Der Briefkasten in Friedberg wird gut genutzt

    Der Briefkasten wird gut genutzt; er ist schon ein paarmal geleert worden. Kürzlich, berichtet Manuela Koucky voller Freude, habe sie 30 individuell handgeschriebene Grußkarten zutage gefördert, die alle von einer einzigen Person stammten. Aber die Initiatorinnen freuen sich über jeden Beitrag, der hilft, Einsamkeit zu verringern.

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