Bei sengender Hitze sind die Rettungskräfte in voller Montur unterwegs am Friedberger See.Foto: Christoph Bruder
Es ist eine vage Vermutung. Noch ist komplett ungewiss, ob sich wirklich ein Taucher im Friedberger See in Not befindet. Trotzdem lassen Polizei und Rettungskräfte nichts unversucht. Sie geben nicht auf. Den ganzen Montagnachmittag bis in den Abend hinein suchen sie mit Spezialgeräten nach einer vermissten Person. Als klar ist, dass die drei angemeldeten Taucher wohlbehalten zu Hause sind, wird die Suche abgebrochen. Doch dann keimt wieder der Verdacht auf, dass eine Person Hilfe benötigt. Auch am Dienstag wird weiter gesucht. Da wird nicht aufgerechnet, wer den Einsatz bezahlt und ob das überhaupt notwendig ist, da keine Vermisstenmeldung bei der Polizei vorliegt. In Friedberg hofft man immer noch auf ein gutes Ende.
Während andere Menschen darüber klagen, dass das Ufer gesperrt ist, wo sie sich doch endlich im Wasser abkühlen wollen, stehen am Dienstag wieder die Taucher mit ihrer schweren Ausrüstung am See und bereiten sich auf den Einsatz vor. Polizeikräfte in Uniform sind ebenfalls stundenlang bei sengender Hitze vor Ort. Sie befragen mögliche Zeugen, koordinieren den Einsatz. Die Rettungskette wird eingehalten, alles funktioniert Hand in Hand. Es ist beruhigend, dass nichts unversucht bleibt. Die Suchaktion zeigt, wie professionell die Rettungskräfte handeln, wenn es darauf ankommt. Sie verdienen unseren Respekt und Dankbarkeit.
Diskutieren Sie mit
XXX 0 Kommentare
hier kommen komentare rein
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren