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Mering: So will Mering attraktiver für Senioren werden

Mering

So will Mering attraktiver für Senioren werden

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    In Mering wollen Freiwillige und Institutionen die Marktgemeinde seniorenfreundlicher gestalten.
    In Mering wollen Freiwillige und Institutionen die Marktgemeinde seniorenfreundlicher gestalten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn (Symbolbild)

    In der Marktgemeinde auch im Alter gut leben zu können, das ist ein großes Anliegen vieler Meringer. Am zweiten Treffen des im Herbst vergangenen Jahres ins Leben gerufenen „Runden Tischs seniorenfreundliches Mering“ nahmen rund 20 Teilnehmer mit unterschiedlicher Motivation für ein Engagement teil.

    Bereits im Frühjahr hatten sie sich für eine Mitarbeit gemeldet, die Corona-Pandemie brachte die Verzögerung der Zusammenkunft mit sich. Bürgermeister Florian Mayer bedankte sich beim Bürgernetz, vertreten durch Josef Gerner und Franz Sedlmeir, für die Initiative, die bereits im Sommer vergangenen Jahres angestoßen wurde. Impulsgebend war das im Landkreis Aichach-Friedberg erarbeitete seniorenpolitische Gesamtkonzept, das nach der Sommerpause vorgelegt werden soll. Auch Mering will sich für mehr Lebensqualität seiner Senioren einsetzen. Die Herausforderungen, die durch den demografischen Wandel auf die Gemeinde zukommen, können nicht allein durch das Bürgernetz gestemmt werden. Das bereits seit mehr als zehn Jahren erfolgreich agierende Ehrenamtlichen-Netzwerk stößt mit seinen Angeboten rund um Fahr-, Hilfs- und Besuchsdienste mittlerweile an seine Grenzen.

    Runder Tisch im Rathaus in Mering: Beteiligte bilden Arbeitskreise

    Am Runden Tisch im Rathaus machten sich die Beteiligten nun Gedanken, welcher Bedarf in Mering zur Unterstützung der älter werdenden Bevölkerung besteht. Bereits bei der letzten Besprechung im November, die noch unter Hans-Dieter Kandler als Bürgermeister stattfand, kristallisierten sich drei Themenfelder heraus. Die Mobilität im Alter, das Wohnen zu Hause und alternative Wohnformen wurden in der aktuellen Runde nun als Arbeitskreise installiert. Für alle drei Bereiche wurden einvernehmlich Ansprechpartner als Gruppensprecher bestimmt und die Anwesenden gruppierten sich zu den entsprechenden Themenfeldern. Zusätzlich zu den Arbeitskreisen soll eine Steuerungsgruppe eingesetzt werden. Sie wird aus den Fraktionsvorsitzenden, dem Behinderten- und dem Seniorenbeauftragten, dem Bürgermeister, den beiden Vorsitzenden des Bürgernetzes sowie den Ansprechpartnern der drei Arbeitskreise gebildet.

    Die einzelnen Arbeitsgruppen wollen sich in den nächsten Wochen konstituieren, sich austauschen und zusammenfinden, um dann erste Ergebnisse zu erarbeiten. Einen Vorstoß gab es bereits vor einigen Jahren im Bereich der alternativen Wohnformen. Dieses Thema wurde damals federführend von der Grünen-Fraktionssprecherin Petra von Thienen angestoßen und soll nun wieder verstärkt aufgegriffen werden. Teilergebnisse der Arbeitsgruppe sollen dann zunächst im Kreis der Steuerungsgruppe vorgestellt und abgeglichen werden, da es naturgemäß Überschneidungen der Bereiche gibt. „Wir haben noch keinen Folgetermin für den nächsten Runden Tisch vereinbart, weil die Mitglieder der Arbeitsgruppen zunächst Zeit brauchen, um sich kennenzulernen und auszutauschen“, informiert Initiator Gerner.

    Seniorenfreundliches Mering: Weitere Mitarbeiter werden gesucht

    Für die Mitarbeit bei den Arbeitskreisen „Seniorenfreundliches Mering“ werden noch Interessenten gesucht. Dazu sollen auch soziale Träger und Organisationen sowie die Vereine angesprochen werden. Andiskutiert wurde neben der Bestellung eines Seniorenbeauftragten auch die Möglichkeit der Installierung eines Seniorenbeirats. Außerdem wurde der Wunsch an den Bürgermeister herangetragen, in der Verwaltung einen Ansprechpartner für Seniorenthemen zu installieren.

    Wie Florian Mayer informierte, hat der Marktgemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung noch keinen Seniorenbeauftragten bestellt. „Die Fraktionen waren sich einig, dass zuerst das Treffen des „Runden Tischs seniorenfreundliches Mering“ abgewartet werden sollte“, erklärte er. Es wäre aber wünschenswert, eine Schnittstelle zwischen Gemeinde und den drei Arbeitskreisen zu haben. Daher solle der Seniorenbeauftragte möglichst auch mit diesem Kreis zusammenarbeiten.

    Laut Bürgermeister liegen einige Bewerbungen von Bürgern für das Amt des Seniorenbeauftragten vor. Die Entscheidung, wer das Amt bekleiden solle, obliegt dem Gemeinderat. Der wird sich in der Septembersitzung damit befassen.

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