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Museumsschätze: Wachsvotive im Friedberger Depot

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Überirdische Heilung: In Wachs gegossene Dankbarkeit

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    Um für überirdische Hilfe etwa im Krankheitsfall zu danken, entstanden früher solche Wachsvotive.
    Um für überirdische Hilfe etwa im Krankheitsfall zu danken, entstanden früher solche Wachsvotive. Foto: Jörg Adam

    Am 26. Februar 1688 schrieb der damalige Stadtpfarrer Scherer über Maria Weßlin, ein Mädchen aus Friedberg, sie sei „acht Tag krank gelegen, dass man vermeint hat, sie werde sterben“. Keine verabreichte Medizin konnte sie heilen. Schließlich bat ihr Vater um überirdische Hilfe, indem er „das Kind nach dem Alber zu Unserer Lieben Frau mit einem wächsernen Bild verlobte“, woraufhin das Kind „alsgleich Besserung“ verspürte und gesund wurde. Es war eine der ersten wundersamen Heilungen in der gerade entstehenden Wallfahrt Maria Alber im heutigen Friedberg-West.

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