Startseite
Icon Pfeil nach unten
Friedberg
Icon Pfeil nach unten
Friedberg
Icon Pfeil nach unten

Roland Eichmann als Bürgermeisterkandidat für Friedberg

Friedberg

Roland Eichmann will die Lebensqualität in Friedberg (weiter) verbessern

  • |
  • |
  • |
  • |
    Seit zwei Amtsperioden ist Roland Eichmann (SPD) nun schon Bürgermeister. Nun tritt er zum dritten Mal an.
    Seit zwei Amtsperioden ist Roland Eichmann (SPD) nun schon Bürgermeister. Nun tritt er zum dritten Mal an. Foto: Peter Fastl (Archivbild)

    Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?

    ROLAND EICHMANN: Die Lebensqualität in Friedberg verbessern. Die ist hoch, aber sie weiter auszubauen ist mein Ziel, umfasst vieles und geht nur mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wir haben eine friedliche, sichere Stadt, das muss so bleiben. Das Ehrenamt muss weiter gefördert werden, es ist zentral für unsere Stadt. In den letzten zwölf Jahren wuchs zwar die Zahl städtischer Wohnungen von 225 auf 350 und es wurde Baurecht für ca. 780 Wohneinheiten geschaffen. Diesen Weg müssen wir behutsam weitergehen. Weitergehen muss auch die Umsetzung der Energiewende. Und um das finanzieren zu können, arbeite ich gerade an einem neuen Gewerbegebiet.

    Was wollen Sie für die Jugend in Friedberg tun?

    EICHMANN: Gute, moderne Schulen anbieten, gute Betreuungsmöglichkeiten in den Schulen wie in Süd oder bald in Stätzling, aber auch nach der Schule. Dafür will ich das JuZe umbauen. Die Spiel- und Aufenthaltsflächen werde ich weiter ausbauen wie jetzt in Friedberg West, am Leitenweg und auch in Derching und generell Ansprechpartner sein. Auch die Vereine brauchen weiter Unterstützung, um ihre attraktive Jugendarbeit anbieten zu können.

    Was brauchen die Senioren?

    EICHMANN: Sie genau das fragen und einbeziehen. Dazu habe ich in der Verwaltung eine neue Ansprechstelle mit dem SIS (Senioren–Integration–Soziales) geschaffen, das will ich weiter ausbauen, u.a. mit einer weiteren geförderten Stelle für die nördlichen Ortsteile, wie es sie schon für den Süden gibt. Und aktiv das Bürgernetz im Bahnhof unterstützen. Dazu im gesamten Stadtgebiet betreutes Wohnen ansiedeln. Nicht zuletzt brauchen Senioren einen guten öffentlichen Nahverkehr.

    Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?

    EICHMANN: In der Kommunalpolitik geht es um Personen, nicht Parteien. Hier kann man diejenigen auswählen, zu denen man am meisten Vertrauen hat. Das ist eine große Chance, direkten Einfluss zu nehmen, wie die Stadt sich weiter entwickeln kann.

    Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?

    EICHMANN: Das ist nicht ganz leicht, ich nehme mir immer die Zeit für die 4. Klassen, wenn dort die „Gemeinde“ behandelt wird, da ist ganz großes Interesse da. Auch Vorschulkinder besuchen mich. Denen erkläre ich immer, dass der Bürgermeister aufpasst, dass in der Stadt alles gut läuft, es Spielplätze, Kindergärten und Schulen gibt, dass Wasser aus dem Hahn kommt und die Straßen befahrbar sind. Und wenn es nicht gut läuft, muss er sich darum kümmern.

    Was schätzen Sie an Ihren Konkurrent:innen?

    EICHMANN: Sich zur Wahl zur stellen erfordert immer Mut und Engagement, davon lebt die Demokratie und das ist wichtig.

    Wenn Sie frei entscheiden könnten: Wie würden Sie die Ludwigstraße in Friedberg (um-)gestalten?

    EICHMANN: Ich will den Marienplatz umbauen, um den Durchgangsverkehr zu begrenzen, die Fußgänger besser schützen und mehr Flächen für den Aufenthalt erreichen, zum Beispiel vor Foto Hatzold oder in der Äußeren Ludwigstraße. Es braucht noch mehr Radlständer, Pflanzen, Sitzgelegenheiten und Gastronomie.

    PROTOKOLL: Marina Wagenpfeil

    Roland Eichmann

    • Alter: 53
    • Aufgewachsen in: Tutzing, Allershausen, Eschweiler und Nersingen
    • Familienstand: verheiratet
    • Kinder: drei Töchter, ein Sohn (zwischen zwei und 16 Jahren)
    • Ausbildung und Beruf: Studium der Politikwissenschaften, Philosophie und Völker-, Europa- und Staatsrecht, 1. Bürgermeister der Stadt Friedberg
    • Hobbys: Lesen, vor allem historische Bücher und Krimis, (Berg-)Wandern und Sport
    • Was würden Sie besser können? Da fällt mir einiges ein: Mein Ballgefühl ist sehr ausbaufähig, mein Namensgedächtnis leider auch. Obwohl ich Sportklettern gemacht habe, bin ich nicht schwindelfrei.
    • Ehrenämter: Ich sitze im Kreistag des Landkreises Aichach-Friedberg und vertrete die Stadt über mein Amt in zahlreichen Gremien wie zum Beispiel dem Regionalen Planungsverband Augsburg, im Bayerischen Städtetag oder der Trinkwasserversorgung Adelburggruppe. Ich bin Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Friedberg, sitze im Aufsichtsrat der Bürgerenergiegenossenschaft Rinnenthal, bin Vorsitzender der Fluglärmkommission des Augsburger Flughafens und aktiv im Vorstand in Vereinen, die sich um Berufliche Ausbildung, politische Bildung und Kommunalpolitik kümmern.
    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren