Eröffnet traditionell die Sommerferien in der Stadt: Das Friedberger Volksfest (hier die Bierprobe am Marienplatz).Foto: Allen Xu
Manche sind längst in den Urlaub verschwunden, einige bleiben auch in der Heimat. Und so sind in der Friedberger Altstadt auch an einem sonnigen Nachmittag unter der Woche viele gut gelaunte Menschen unterwegs. Wir haben die Gelegenheit genutzt, ein paar Leute angesprochen und gefragt, wie sie die Ferien(zeit) in der Heimat verbringen, egal ob bei Sonnenschein und Hitze oder gemäßigteren Temperaturen und Regen.
Edith BirkmairFoto: Michael Probst
Edith Birkmair: Mein Mann und ich sind inzwischen im Ruhestand und nicht mehr von den Ferienzeiten abhängig, was das Reisen angeht. Wir können fahren, wann und wohin wir wollen, deswegen sind wir jetzt zur Hauptreisezeit zu Hause. Wir hoffen auf schönes Wetter und wollen eher Tagesausflüge machen: An den Friedberger See gehen wir gerne, aber wenn es möglich ist, machen wir auch Fahrradtouren.
Roland NieberleFoto: Michael Probst
Roland Nieberle: Dieses Jahr bleibe ich daheim. Es gibt an meinem Haus einiges zu richten, da bin ich gut eingespannt. Wenn ich mal eine Pause brauche, gehe ich hier in der Friedberger Innenstadt Kaffeetrinken. Ansonsten macht es mir Spaß, mit meinem Fahrrad die Gegend zu erkunden. Besonders interessieren mich dabei die kleinen Städte in der Umgebung, die ich mir ganz intensiv anschauen kann, wenn ich Freizeit habe.
Marcus KnollFoto: Michael Probst
Marcus Knoll: Ich verbringe die Sommerferienzeit zu Hause. Dort sitze ich gerne auf meiner Terrasse und genieße die Zeit. Aber wenn es das Wetter zulässt, fahre ich auch gerne mal ins Freibad, um dort ein paar Runden im Wasser zu schwimmen. Das Geld, das ich mir spare, weil ich nicht in den Urlaub fahre, werde ich nutzen, um mal schön essen zu gehen – am liebsten esse ich italienische oder asiatische Küche.
Monika EnglFoto: Michael Probst
Monika Engl: Ich verbringe meine Sommerferien eigentlich immer zu Hause. Wir haben eine Landwirtschaft mit Milchvieh und Ackerbau, da kann man nicht so einfach Urlaub machen. Und da es jetzt so lange geregnet hat, konnten wir erstmal nicht ernten. Daher werden wir jetzt das schöne Wetter nutzen, um zu schauen, dass wir die Ernte einbringen, solange sie landwirtschaftlich noch gut verwertbar ist.
Franz SchiffelholzFoto: Michael Probst
Franz Schiffelholz: Ich bin Rentner, ich habe also, wenn man so will, immer Ferien. Ob jetzt Sommerferien sind oder nicht, macht für mich also keinen großen Unterschied. Im Sommer genieße ich es aber, viel draußen im Freien zu sein. Bei schönem Wetter genieße ich dann nicht nur meinen Garten: Ich gehe mehrmals in der Woche Radfahren. So versuche ich einfach, immer in Bewegung zu bleiben.
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