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Aichach-Friedberg: Sechs Tipps für kostenlose Ausflüge in den Ferien

Aichach-Friedberg

Sechs Tipps für Ferienwochen im Wittelsbacher Land, die nichts kosten

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    Die Pfingstferien sind angebrochen, bald darauf folgen schon die Sommerferien. Doch was tun in der Zeit? Wir haben sechs kostenlose Tipps gesammelt.
    Die Pfingstferien sind angebrochen, bald darauf folgen schon die Sommerferien. Doch was tun in der Zeit? Wir haben sechs kostenlose Tipps gesammelt. Foto: Bernd Weißbrod, dpa (Symbolbild)

    Für Schulkinder ist es wohl mit die schönste Zeit des Jahres: die Ferien. Eltern können bei so viel freier Zeit aber schon mal ins Straucheln kommen: Was kann man in den warmen Wochen unternehmen, ohne am Ende die gesamten Ersparnisse aufgebraucht zu haben? Wir haben sechs Tipps aus dem Landkreis Aichach-Friedberg, die nichts kosten.

    In Pfingstferien wie Sommerferien ein Hit: Wildgehege in Schmiechen

    Bestens für einen Ausflug mit Kindern geeignet ist das Wildgehege in Schmiechen. Auf rund 8000 Quadratmeter Fläche sind Rehe, Damwild, Hirsche und Highlandrinder zu sehen.  Die Tiere dürfen mit Obst, Gemüse, Kastanien, Eicheln und trockenem Brot gefüttert werden. Das Gehege befindet sich im Ortskern von Schmiechen auf dem Gelände der Firma Dynaglobe in der Brunnenstraße 15.

    Damwild und andere Tiere gibt es im Wildgehege Schmiechen zu sehen.
    Damwild und andere Tiere gibt es im Wildgehege Schmiechen zu sehen. Foto: Ralf Lienert (Archvbild)

    Leichte Wanderung am Nachmittag gefällig? Auf dem Walderlebnispfad durchs Grubet

    Im Aichacher Grubetwald lässt es sich locker einen Nachmittag lang mit Kindern allerbestens aushalten. Der Walderlebnispfad, der am Grubethaus zwischen den Aichacher Stadtteilen Algertshausen und Unterschneitbach startet, bietet nette, lehrreiche Stationen, an denen die Kinder selbst aktiv werden können. Nach etwa der Hälfte gibt es einen Aussichtsturm, von dem aus ein Dammwildgehege beobachtet werden kann. Gleich daneben ist ein Picknick-Platz, gefolgt von einer Wasserstelle mit Pumpe. Der Weg ist auch mit Kinderwagen zu meistern. Zurück am Grubethaus lockt ein archäologisches Freigelände, das über den Eisenerzabbau im frühen Mittelalter informiert.

    Wie ein Schmetterling fühlen können sich große und kleine Besucher des Walderlebnispfades im Aichacher Grubet mit den beweglichen Flügeln des Pfauenauges.
    Wie ein Schmetterling fühlen können sich große und kleine Besucher des Walderlebnispfades im Aichacher Grubet mit den beweglichen Flügeln des Pfauenauges. Foto: Gerlinde Drexler (Archivbild)

    Spielgeräte für Groß und Klein, Boulebahn und Disc-Golf im Aichacher Stadtgarten

    Spiel und Spaß für große und kleine Leute ist im Aichacher Stadtgarten zu haben – kostenlos. Das Gelände zwischen Bahnhof und Freibad (Zugang über die Bahnhofstraße) lockt mit einem Spielplatz, bei dem Meister Biber Pate gestanden hat, für kleine und große Kinder. Daneben gibt es Fitnessgeräte für Erwachsene und eine Boulebahn. Neueste Errungenschaft ist eine Disc-Golf-Anlage. Dort ist bei Würfen mit einer kleinen Frisbee-Scheibe auf Körbe Zielgenauigkeit gefragt. Sicherheitshalber am besten die Wurfschreiben selbst mitbringen (alternativ funktioniert‘s sicher auch mit kleinen Bällen). Gesiegt hat, wer den Parcours mit möglichst wenig Würfen meistert. Falls es heiß ist, lockt ein Zugang zum Flutgraben zu einem Fußbad oder zum Wasserpritscheln.

    Im Aichacher Stadtgarten kann Disc-Golf gespielt werden.
    Im Aichacher Stadtgarten kann Disc-Golf gespielt werden. Foto: Brigitte Glas (Archivbild)

    Mit kostenloser App durch die Stadt: Auf Lauschtour in Friedberg unterwegs

    Eine multimediale Stadtführung bietet die Lauschtour durch Friedberg. Dazu lädt man einfach die kostenlose App „Bayerisch-Schwaben-Lauschtour“ bei Google Play oder im Apple App Store herunter und hat einen unterhaltsamen virtuellen Stadtführer im Smartphone. Neben Touren durch Augsburg, zum Aichacher Sisi-Schloss und anderen regionalen Sehenswürdigkeiten findet sich hier auch eine Stadtführung durch Friedberg mit dem Untertitel „Weißes Gold, Uhren und singende Nachtwächter“. An den jeweiligen Stationen des Spaziergangs erzählen der Sprecher und Experten zu diversen Fachgebieten Spannendes über Friedbergs Geschichte. Einplanen sollte man für die 2,2 Kilometer lange Expedition zu Fuß circa eine Stunde und 20 Minuten.

    Regina und Elia Schuster aus Friedberg entdecken dank der Lauschtour-App neue Facetten ihrer Stadt.
    Regina und Elia Schuster aus Friedberg entdecken dank der Lauschtour-App neue Facetten ihrer Stadt. Foto: Michael Eichhammer (Archivbild)

    Kneippen in Merching: Gesunde Erfrischung im Wasser der Paar

    Eine besonders reizvolle Kneippanlage befindet sich in Merching an der Kubatinsel, genau da, wo Schmiechach und Paar aufeinander treffen. Das Wassertretbecken in der Paar steht allen für ein paar Runden im Storchengang oder einfach nur zum Abkühlen offen. An dem dazugehörigen Pavillion kann man verweilen und rasten.

    Das Wassertretbecken steht für Freunde der Kneipp-Kultur in der Merchinger Paar für alle offen.
    Das Wassertretbecken steht für Freunde der Kneipp-Kultur in der Merchinger Paar für alle offen. Foto: Christina Riedmann-Pooch (Archivbild)

    Kleine Museumstour gefällig? Bei Regen bieten Aichacher Museen Abwechslung

    Bei Regen bietet sich eine kleine Museumstour in Aichach an. Im Unteren Tor ist das Wittelsbacher Museum untergebracht. Hier können Jung und Alt auf eine spannende Entdeckungstour von der Steinzeit bis ins Spätmittelalter gehen und dabei nicht nur ein besonderes Gebäude, sondern auch einen besonderen Ausblick auf den Stadtplatz genießen. Das Stadtmuseum zeigt einen reichen Querschnitt durch die Kunst- und Kulturgeschichte Aichachs. Geöffnet sind beide Museen dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr (montags geschlossen).

    Das Untere Tor in Aichach birgt das Wittelsbacher Museum. Hier lässt sich die Steinzeit ebenso entdecken wie das Spätmittelalter.
    Das Untere Tor in Aichach birgt das Wittelsbacher Museum. Hier lässt sich die Steinzeit ebenso entdecken wie das Spätmittelalter. Foto: Erich Echter (Archivbild)
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