Die Gefahr war längst allen bekannt: Schon Anfang Oktober 2025 wurde bei einer Wildgans im Landkreis Dachau Aviäre Influenza, besser bekannt als Vogelgrippe oder Geflügelpest, nachgewiesen. Das dortige Landratsamt empfahl schon damals dringend, sogenannte Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. „Die Angst vor einem Ausbruch ist natürlich da“, meint Kilian Breitsameter. Seine Familie hält seit mehr als zwanzig Jahren Legehennen nach Biostandards auf dem Einödshof Hohleneich. „Wir nehmen Stallhygiene sehr ernst: Wenn wir reingehen, ziehen wir zum Beispiel bestimmte Kleidung an.“ Denn mit normalen Schuhen, könne es passieren, dass man unbemerkt in den Kot eines infizierten Wildtieres trete, die das Virus bis zu 30 Tage ausscheiden. „Und wenn die Hühner ausgestallt, also zum Schlachter gebracht werden, reinigen wir den Stall gründlich.“
Aichach-Friedberg
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