Letztmals im Jahr 1756 – also noch vor rund 270 Jahren – gab es zwischen der Freien Reichsstadt Augsburg und auch Geschäfte abzuwickeln, die ziemlich anrüchig waren. Die beiden handelten nämlich recht ungeniert mit Menschen: Durch die Augsburger Stadtjustiz wurden Straftäter zu lebenslangem oder zeitlich begrenztem Ruderdienst auf den venezianischen Kriegsgaleeren verurteilt. Die Lagunenstadt füllte dafür reichlich die oft leere Kasse im reichsstädtischen Rathaus. Aber die Verurteilung „ad galeras“ bedeutete für die Delinquenten nicht nur die Hölle auf dem mittelländischen Meer.
Friedberg
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