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Stiftung Warentest: Stiftung Warentest: Gute Zahnpasta kann auch günstig sein

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Stiftung Warentest: Gute Zahnpasta kann auch günstig sein

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    Beim Vergleich von 28 Zahnpasten bewertete die Stiftung Warentest eine günstige mit "sehr gut".
    Beim Vergleich von 28 Zahnpasten bewertete die Stiftung Warentest eine günstige mit "sehr gut". Foto: Christin Klose, dpa (Symbolbild)

    Wer eine "sehr gute" Zahnpasta möchte, muss lediglich 65 Cent ausgeben. So lautet das Ergebnis der Stiftung Warentest nach einem Vergleich von 28 Zahncremes. Demnach halten die meisten, was sie versprechen. Vier Produkte erhielten die Bestnote, darunter die günstige "Signal Kräuterfrische", "Colgate Total Fresh Stripe", "Blend-a-med Complete Protect Expert" sowie "Odol-med 3 Extreme Clean Tiefenreinigung".

    Stiftung Warentest: Fluoridgehalt bei Zahnpasta entscheidend

    Entscheidend für ein gutes Putzergebnis ist der Fluoridgehalt. Fluoridsalze schützen nämlich vor Karies. Zwei Pasten, die auf Fluorid verzichten, fallen daher im Test der Stiftung Warentest durch.

    Neben dem Fluoridgehalt untersuchten die Tester auch den Abrieb der Produkte. Zahnpasta enthält meist winzige Putzkörperchen, die Beläge abschmirgeln. Wer freiliegende Zahnhälse hat, sollte eine Pasta mit feinem Abrieb verwenden, raten die Tester.

    Drei verschiedene Typen von Zahnpasta

    In den Zahnpastaregalen der Supermärkte gibt es meist drei Typen zur Auswahl: Universal-Zahnpasta, Sensitiv-Zahnpasta sowie Zahnpasta mit Weiß­auslobung. Universalzahnpasten versprechen in der Regel einen Komplettschutz für Zähne und Zahnfleisch und vor allem Schutz vor Karies. Produkte, die kein Fluorid enthalten, wie zum Beispiel die Zahnpasta "Biorepair" oder das "Weleda Pflanzen Zahngel" wurden von der Stiftung Warentest nur mit "mangelhaft" bewertet. Sie bieten keinen Schutz vor Karies.

    Sensitiv-Zahnpasten richten sich speziell  an Menschen mit empfindlichen Zähnen. Dieses Problem betrifft jeden vierten Deutschen. Die häufigste Ursache sind freiliegende Zahnhälse. Entsprechend sanft sollte die Zahnpasta sein und einen nied­rigen oder sehr nied­rigen Abrieb haben. Das trifft jedoch nicht auf alle getesteten Sensitiv-Zahnpasten zu. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass auch zu starkes Putzen die Zähne schädigen kann und die richtige Zahnbürste eine wichtige Rolle spielt.

    Zahnpasten mit Weiß-Auslobung sollen die Zähne besonders weiß machen. Die Tester meinen: Produkte die etwa "extra", "glänzend" oder "strahlend" weiße Zähne versprechen, sollten Verfärbungen mindestens "gut" entfernen. Tatsäch­lich schaffen das alle getesteten Produkte mit Weiß-Auslobung. AZ/dpa

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